Brandschutzerziehung im Kindergarten St. Odilia

Hettinger Feuerwehr, brachte den Vorschulkindern vieles über das Feuerlöschwesen nahe
 
 
 
 Hettingen. (km) Im Rahmen von Lernzielen und Aufklärung über Brandschutzerziehung an den Kindergärten, hat sich die Hettinger Feuerwehr mächtig ins Zeug gelegt, und die Aktion nachhaltig unterstützt.
 
 In unregelmäßigen Abständen seit dem Frühjahr haben die Hettinger Feuerwehrmänner Rainer Mackert, Rüdiger Schmitt Jürgen und Christian Müller den Kindern, die im Herbst diese Jahres in die Baulandschule kommen, extrem wichtige Verhaltungsweisen bei Brandunfällen vermittelt.
 
 So fand im Kindergarten durch Rüdiger Schmitt die Erklärung der Feuerwehrausrüstung statt, während Rainer Mackert und Christian Müller mit dem Löschfahrzeug vorfuhren, und an Hand eines simulierten „Alarm‘s“ die Vorgehensweise der Feuerwehr mit dem Funkgerät und der Brandbekämpfung, vorführten.
 
 Die vielen Gerätschaften und Einrichtung des Löschfahrzeugs, unter anderem die verschiedenen Schlauchgrößen, der mitgeführte Wassertank mit einem Volumen mit der man 12 Badewannen füllen kann, wurde sehr ausführlich den Kindern erklärt, dementsprechend waren dann auch die vielen Fragen der Kinder, die von den beiden mit einer Engelsgeduld beantwortet wurden. Sich einmal als Feuerwehrmann zu fühlen und sich in ein Löschfahrzeug zu setzen, war der erfüllte Traum aller Kinder.
 
 Riesenspaß bereitete dann noch, mit der kleinsten Schlauchgröße bei einem Wasserdruck von 8 bar, selbst das Strahlrohr in den eigenen Händen zu halten und über den Spielplatz hinweg zu spritzen, war für die Kleinen die Freude pur.
 
 Die Brandschutzerziehung, die sich über mehreren Monaten in sporadischen Abständen hinweg zog, fand nun den Abschluss mit einer Vorortbesichtigung des Feuerwehrgerätehauses am vergangenen Donnerstagvormittag statt.
 
 Mit den Erzieherinnen Kirsten Erfurt, Beate Linsler, Monika Hauk und Anika Stummvoll kamen die Vorschulkinder nun zum Feuerwehrgerätehaus um nicht nur allein die Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen, sondern auch die weiteren Gerätschaften und Einrichtungen kennen zu lernen.
 
 Die Gruppe Vorschulkinder und Erzieherinnen wurden vom Jugendleiter Jürgen Müller und der Schriftführer Christian Müller namens der Hettinger Feuerwehr
 begrüßt. Den kleinen neugierigen Gästen wurden die Räumlichkeiten der Löschfahrzeuge, wo diese in ständiger Bereitschaft stehen, und die vorgeschriebene Einsatzkleidung und Stiefel der Feuerwehrmänner, die für jeden am bestimmten Platz hängen, sowie die Leuchttafel mit den einzelnen Hydranten in der Gemeinde die zur Wasserentnahme im Ernstfall dienen erklärt, ehe es in den großen Schulungs-und Lehrraum im Obergeschoss ging. Hier hatte Jürgen und Christian Müller, für die wissensdurstigen Kinder, eine Präsentation nach der Devise der Feuerwehr „Retten, Löschen, Bergen, Schützen zusammengestellt.
 
 Dabei wurden die richtige Abfolge eines Notrufes, sowie das Verhalten in einen Brandfall, das Feuer als großer Freund aber auch als großer Feind des Menschen sehr anschaulich und kindgerecht vermittelt. Bei den Experimenten, eine brennende Kerze durch den Entzug des Sauerstoffs zum Erlöschen bringen, oder die gewaltige Auswirkung einer Staubexplosion wurde mit der Vorführung im kleinen Stil veranschaulicht, das Brennen von Stahlwolle durch Batterien, löste großes Erstaunen aus, was dann viele Fragen aufwarf, die Jürgen und Christian Müller beantworten.
 
 Alles in allem war die Brandschutzerziehung für alle Beteiligten sehr lehrreich, und hoffentlich hat diese bei einigen Kindern die Lust geweckt sich in einigen Jahren in den Reihen der Hettinger Jugendwehr wieder zu finden.
 


Die Vorschulkinder mit ihren Erzieherinnen und Christian Müller (3v.li.) und Jugendleiter Jürgen Müller (re.)von der Hettinger Feuerwehr. (Foto: Karl Mackert)

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1 Kommentar

  1. Eine Brandschutzschulung wäre auch mal bei den Brandschutzsachverständigen des Landratsamtes Mosbach sinnvoll.

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