Heilbronn: Zehn Polizei-Streifen stoppen Prügelei

(Symbolbild)

Auseinandersetzung in Inobhutnahmestelle
 
 
 Heilbronn. (ots) Nach einer
 Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern in einer
 Heilbronner Inobhutnahmestelle musste die Polizei mit einem
 Großaufgebot von Streifen anrücken, um die Situation zu beruhigen.
 Vermutlich weil es bereits im Vorfeld zu handfesten
 Auseinandersetzungen zwischen mehreren Beteiligten gekommen war,
 entschlossen sich drei Männer im Alter zwischen 26 und 28 Jahren sich
 zu revanchieren.
 
 Nach bisherigen Erkenntnissen gelangten die vier
 Männer gegen 23.30 Uhr in das Gebäude einer Wohnunterkunft in der
 Herbststraße, um ihre dort wohnenden Widersacher aufzusuchen. Dort
 eskalierte die Situation sofort, weshalb ein Angestellter die Polizei
 alarmierte, die wenig später mit mehreren Streifen eintraf. Nachdem
 die Beamten das Haus betreten hatten, war es bereits zu
 wechselseitigen Körperverletzungen zwischen den drei Männern sowie
 einem 16-jährigen und drei 17-jährigen Bewohnern der Unterkunft
 gekommen. Bei der Auseinandersetzung hatten fünf Personen leichte
 Verletzungen erlitten.
 
 Bei dem Versuch, die aggressiven Personen zu
 trennen, kam es auch zu Widerstandshandlungen gegen die eingesetzten
 Polizeibeamten. Unter anderem hatte ein 17-Jähriger versucht, einen
 Beamten die Treppe hinabzustoßen. Um die Situation in den Griff zu
 bekommen, forderten die Polizeibeamten Verstärkung an, die auch wenig
 später mit insgesamt zehn Streifen eintraf.
 
 Die drei Eindringlinge
 sowie drei jugendliche Bewohner wurden in Gewahrsam genommen.
 Aufgrund ihrer Alkoholisierung mussten zwei 27- und 28-jährige Männer
 Blutproben abgeben und die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung
 verbringen. Ein 26-Jähriger sowie ein 17-Jähriger konnten nach
 Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen
 werden. Weiterhin mussten ein 16-Jähriger sowie ein 17-Jähriger
 aufgrund ihrer Aggressivität die Nacht in einer Zelle verbringen.
 Zwei weitere Beteiligte konnten wieder nach Hause entlassen werden.
 
 
 Um etwaige Hintergründe des Vorfalls sowie den Tatablauf aufzuklären,
 hat die Heilbronner Kriminalpolizei den Fall übernommen und noch am
 Morgen eine sechsköpfige Ermittlungsgruppe eingesetzt.
 

© www.NOKZEIT.de

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1 Kommentar

  1. ja manche habe eben nicht verdient-das ist ne notunterkunft auch für sucht kranke ob drogen oder alk. und wer nicht zu schätzen weis das man hilfe bekommt und ev. ne chance auf ein normales leben,,der zahlt eben seinen preis dann..manchen gehört einfach keine hilfe weil die nur schaden,auch anderen

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