Öhringen: Demo gegen Flüchtlinge

Einsatzkräfte verhindern Auseinandersetzung mit Gegendemonstranten

Öhringen. (ots) Dem Aufruf zur Teilnahme an einer Kundgebung auf dem Parkplatz neben der alten Turnhalle in Öhringen folgten am Samstagnachmittag etwa 350 Personen. Die Demonstration richtete sich gegen die deutsche Asylpolitik und die Aufnahme von Flüchtlingen. Etwa 50 Gegendemonstranten wurde ein Parkplatz beim Pfaffenmühlweg als Versammlungsfläche zugewiesen. Sie demonstrierten für die Aufnahme von Asylsuchenden in Deutschland und hießen Flüchtlinge willkommen. Die Polizei war mit etwa 80 Einsatzkräften vor Ort und konnte Auseinandersetzungen verhindern. Ein Gegendemonstrant beleidigte einen der eingesetzen Polizeibeamten und muss mit einer Strafanzeige rechnen. Ansonsten verliefen die Versammlungen friedlich.

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11 Kommentare

  1. ist doch klar,es werden einfach zuviele überall..man kann ja helfen,aber das geht jetzt viel zu weit das alles hier her kommt

    • die fremdenfeinde mit ihrem vorgeschobenen und verlogenem entgegenkommen („man kann ja helfen“) erkennt man daran, dass sie über die menschen im neutrum plural schreiben („das alles“). das ist nazisprache.

  2. das alles ist nazisprache,sagt der
    Fischer.Aha,achso,achdann:
    „Das alles,das alles und noch viel
    mehr würde ich ändern.Das alles
    würde ich ändern w e n n ich König
    von Deutschland wär!“
    Ist das NAZI-Sprech,also so was wie
    Kanakendeutsch?

    Bist du für einen Parteiaustritt
    vom Palmer/OB/Grüne welcher von der
    GrünenJugend gefordert wird?

    Besonders zu Palmer würde mich deine
    Meinung interesieren.

    • offenbar hast du probleme mit der deutschen sprache. was für ein landsmann bist du denn?

      heinz‘ „geht jetzt viel zu weit das alles hier her kommt“ zeigt übrigens, dass auch er nur schlecht deutsch kann, er meinte „dass alles“ und ich bezog mich auf das „alles“. er spricht von den menschen im neutrum, also wie von dingen. das machen nur rassisten und rechtsradikale. nicht menschenverachtend wäre die formulierung „dass alle hier herkommen“.

      dein liedauszug hat eine ganz andere semantische bedeutung.

  3. wenn man hier seine wirkliche Meinung sagt wird man als Nazi oder Rassist beschimpft am besten man denkt sich seinen Teil

    • Rassismus ist eben auch keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Und wer es nicht aushält, die Folgen seiner „Meinung“ zu tragen, der sollte rassistische Aussagen tatsächlich für sich behalten.

      Jürgen Hofherr

    • wer eine rassistische meinung hat, der ist ein rassist. wer redet wie ein nazi, der ist ein nazi. eigentlich ganz einfach zu verstehen, oder?

  4. Ich selbst sehe meine Wurzeln im „Antifaschismus“, bin jedoch – oder gerade deswegen – zunehmend angewidert, wie leicht viele Schreiber mittlerweile jede kritische Meinungsäußerung bzgl. Flüchtlingspolitik als Nazidenken diffamieren.

    Es ist keine Frage, dass man – sagen wir einmal – realen rassistischen Meinungsäußerungen Grenzen setzen muss. Unklar ist, wo die Begriffe Rassismus oder Nazismus beginnen und wo sie enden. Das wird im Normalfall ganz subjektiv zugeordnet.

    Wer so weit geht, nahezu jedes kritische Denken zum Thema Flüchtlingspolitik öffentlich als rassistisch zu bezeichnen, der sollte sich mit § 187 Strafgesetzbauch auseinandersetzen, d.h. Verleumdung:

    „Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ http://www.stgb.de/187.html

    In rechtlicher Hinsicht kann man also weder das eine noch das andere Extrem verharmlosen.

    In meinen Augen ist es nicht damit getan, wenn man meint, man müsse gebetsmühlenartig auf irgendwelche Ähnlichkeiten zu Ideologien im Dritten Reich verweisen. „Faschismus“ kann heute ganz anders beginnen: Ich sehe mit Schrecken, wie pluralistische Meinungsfreiheit gerade auch bei dem Thema Flüchtlingspolitik ins Wanken gerät.

    Ich halte genau das, wenn sich Menschen nicht mehr tolerant mit dem Denken Anderer auseinandersetzen können, für Warnzeichen neuer „faschistischer“ Entwicklungsformen.

    Dass es für die Flüchtlingsfrage keine einfachen Lösungen gibt, sondern dass diese – in vielfacher Hinsicht – sehr differenziert und damit eben auch pluralistisch betrachtet werden muss, das sollte jedem klar sein.

  5. Nach Ihrer Logik wären Antifaschisten um 1935 in Deutschland auch eine Gefahr für die pluralistische Meinungsfreiheit gewesen.

    Geben Sie mal ein konkretes Beispiel, wo in den Kommentaren Verleumdung stattfand.

  6. @H a n s
    Die Meinungsfreiheit 1935 zu 2015

    Im Herbst 2015 sind nach dem ALLENS-
    BACH Institut/FAZ 43% der in Deutsch
    Land lebenden Erwachsenen der Mein-
    ung,dass man seine Ansichten zu
    Flüchtling/Asyl n i c h t f r e i
    äussern darf und man/frau sehr vor-
    wichtig sein muss“!

    B i t t e n o c h e i n m a l
    l e s e n! Danke

    Etwas überspitzt bedeutet das dann
    aber doch,dass 43% der Erwachsenen
    in Deutschland A N G S T vor Ver-
    folgung(auch politischer Verfolgung)
    haben.

    Der Asylirrsinn schafft also ~ 2%
    annerkannte Asylanten nach unserem
    GrundGesetz Artikel 16GG,bei ~1.5
    Millionen (1.500.000) also 30.000
    anerkannte Asylanten.
    Denen gegenüber
    gibt es jetzt aber 35 Millionen
    (35.000.000) Deutsche die sich
    poltisch Verfolgt „fühlen“.

    Wo gehen diese 35 Millionen nun hin?
    Was machen sie nun?
    Zu PEDIGA,zur AfD,zur NPD.
    Oder,und
    das ist noch vllt noch schlimmer in
    die eigene Immigration gegenüber
    der Gesellschaft.

    Im März 2016 sind Wahlen in Baden-
    Württemberg.
    Danach kommen die Container.

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