Neues Innendesign für die S-Bahn

Mosbach. Schon seit 12 Jahren sind die roten Züge der S-Bahn Rhein-Neckar in unserer Region unterwegs. Einer dieser Triebwagen trägt seit seiner Taufe im November 2006 den Namen „Mosbach“. Seit Kurzem ist er mit einem neuen Innendesign und aufgefrischter Außenlackierung unterwegs.

Hintergrund ist die Neuvergabe des S-Bahnverkehrs auf den Linien S1 bis S4. Die Deutsche Bahn AG hat die Ausschreibung dieses Verkehrs gewonnen und wird damit die Linien beginnend im Dezember 2016 für weitere 17 Jahre übernehmen. Die S-Bahnfahrzeuge, die seit 2003 zuverlässig ihren Dienst getan haben, werden zu diesem Zweck einem Redesign unterzogen. Dazu gehören u.a. die Erneuerung aller Sitzpolster, der Einbau von Videokameras und vereinzelten Steckdosen im Fahrgastraum, eine stromsparende LED-Innenraumbeleuchtung und ein verbessertes Fahrgastinformationssystem mit neuen Außen- und Innenanzeigen in LED-Technik. Auch äußerlich erkennt man die Modernisierung, denn die Fahrzeuge erhalten eine neue Lackierung.

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Rund 40 Mio. Euro investiert die Bahn in die Modernisierung von 77 Fahrzeugen der Baureihe ET 425. Umgebaut werden die Triebwagen im DB-Werk in Hagen. Bis Juli 2017 sollen die Arbeiten an allen 77 Zügen abgeschlossen sein.

Durch die Erneuerung der Fahrzeuge während des laufenden Betriebes wird der Neustart der S-Bahn Rhein-Neckar in die zweite Betriebsperiode im Dezember 2016 recht unspektakulär über die Bühne gehen. Verbesserungen wird es dann allerdings im Fahrplan geben: Die S2, die bisher oft in Eberbach endet, wird stündlich bis Mosbach fahren. Damit besteht zwischen Heidelberg und Mosbach bis etwa 22.30 Uhr ein lückenloser Halbstundentakt. Im Fahrplan enthalten ist auch ein sogenannter Sprinter. Das ist eine S-Bahn am frühen Morgen, die zwischen Osterburken und Neckarelz überall hält, dann aber beschleunigt mit wenigen Halten bis Heidelberg fährt. 

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(Foto: pm)

© www.NOKZEIT.de


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