In der Heimat drohen die Taliban

„Die Menschlichkeit sollte siegen und keine Paragraphenreiterei betrieben werden.“
  Seckach. (lm) Yaqoob Muhammadi ist ein Asylbewerber, der allen gestellten Anforderungen bezüglich Charakter, Integrationswille und Ehrgeiz der deutschen Behörden und vor allem der Menschen in Deutschland, die ein Stück des Weges mit ihm gegangen sind, entspricht. Und er ist aufgrund seiner menschlichen Eigenschaften der Liebling des Seckacher Arbeitskreises „Asyl“.
 
 Entsprechend groß ist der Einsatz der Gruppe in seiner Fürsprache für Yaqoob M., den dieser Arbeitskreis, darunter auch Maxi-Monika Thürl, über längere Zeit als Asylbewerber aus der kommunalen Anschlussunterbringung von Seckach im Wasserschloss Großeicholzheim erlebt und begleitet hat.
 
 Yaqoob M. stammt aus Afghanistan und gehört der ethnischen Minderheit der Hazara an, die von den Taliban besonders verfolgt wird. Er hat in Deutschland Schutz gesucht. Sein Asylgesuch wurde jedoch abgelehnt und kürzlich auch seine Klage zurückgewiesen. Von April bis August 2015 wohnte er in Großeicholzheim. Maxi-Monika Thürl beschreibt den jungen Mann wie folgt: Er ist von zurückhaltendem und ausgesprochen freundlichem Wesen. Er hat sich in seiner Großeicholzheimer Zeit schon bald in den evangelischen Kirchengemeinden von Seckach und Bödigheim nützlich gemacht.
 
 Als er in Buchen einen Arbeitsplatz fand, zog er dorthin und lebt seitdem zusammen mit einem anderen Hazara-Afghanen in einer Wohngemeinschaft, nimmt also keinerlei staatliche Unterstützung in Anspruch. Da ihm kürzlich von einer Seckacher Firma eine Vollzeitstelle angeboten wurde, hat er jetzt eine Wohnung in Seckach gesucht und gefunden, in die er bald einziehen will.
 
 Der Arbeitskreis Flüchtlingsbegleitung tritt dafür ein, dass diesen friedliebenden jungen Mann, der bereits Arbeit und Wohnung hat und fleißig Deutsch lernt, bei uns in Deutschland bleiben darf. Als derzeit letztes Mittel gegen die Abschiebung bleibt die Anrufung der Härtefallkommission. Nach Aussage eines Rechtsanwaltes mit der geringen Chance von 1:1000. Doch man kann nachweisen, wie positiv sich der Flüchtling in Deutschland verhält und integriert.
 
 Und die Unterstützung der Bevölkerung dokumentiert sich durch eine gewaltige Unterschriftenliste, die Maxi-Monika Thürl bereits vorweisen kann und die sie auch gerne noch ergänzt. Nicht nur sie ist der Meinung, dass kein Mensch mehr und besser seinen guten Willen und seine Integrationsbereitschaft zeigen kann, als Yaqoob M. dies bisher mit ganz Kraft getan hat. „Die Menschlichkeit sollte siegen und keine Paragraphenreiterei betrieben werden.“
 

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1 Kommentar

  1. @Moni Maxi Thürl
    Als die Menschen vor vielen tausend
    Jahren als Jäger und Sammler auf-
    hörten umherzuziehen und sess-
    haft wurden brauchten sie Gesetze
    um das Zusammenleben zu regeln.

    Deutschland ist sehr dicht besiedelt
    und daher auf gesetzestreue Bürger
    und Bürgerinnen angewiesen.

    In O r d o s/K a n g b a s h i steht
    eine neu erbaute Millionenstadt fast
    leer.
    Hier kann sich der Herr aus Afghan-
    istan vom Volke der Hazara mit sehr
    vielen anderen niederlassen.
    Auch findet unser Innenminister de
    Misiere,dass es ein Unding ist,da
    Deutschland zig Milliarden €uro
    in das Herkunftland ihres „Wunder-
    . asylanten“ überweist.

    Jedoch steht es dem evangelischem
    Asylarbeitskreises frei mit ca.
    100.000 Renminbi(10.000€) eine
    3Zimmerwohnung (Erstbezug) für
    . den jungen Asylanten zu kaufen.

    Fr.Moni Maxi Thürl,googln Sie ein-
    . fach mal nach ORDOS in China und
    . sehr v i e l e Probleme mit dem
    Asyl sind plötzlich ganz k l e i n.

    Besuchbar ist dieser Junge für Sie
    . jederzeit,da natürlich ein moderner
    . Flughafen zu ORDOS gehört.

    Wäre das nicht d i e Lösung.
    Was meinen Sie Fr.Moni Maxi Thürl.

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