„ADAC Odenwaldring Klassik“ evakuiert

(Symbolbild)

 Walldürn. (ots) Die Motorsport-Veranstaltung „ADAC Odenwaldring Klassik“ auf dem Flugplatz Walldürn mit rund 400 Zuschauern und Teilnehmern musste am Samstagnachmittag auf Grund eines Starkregens evakuiert werden. Gegen 13.30 Uhr kam es über dem Flugplatzgelände zu einem starken Regenschauer, weshalb das Wasser auf dem Gelände, das in einer Senke liegt, im Laufe der Zeit stark anstieg. Der Veranstalter entschied sich nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter des DRK Walldürn dazu, die Veranstaltung abzusagen und das Gelände zu evakuieren. Hierzu wurden elf Mannschafts-Transportwagen der umliegenden Feuerwehren, der Rettungsdienste und des DLRG eingesetzt, da das angrenzende Übernachtungsgelände teilweise nicht
mehr passierbar war. Für die Besucher wurde in der Nibelungenhalle in
Walldürn eine Notunterkunft eingerichtet. Die Feuerwehr, der
Rettungsdienst und das DLRG waren mit etwa 55 Einsatzkräften vor Ort.
Verletzt wurde niemand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens an den
Kraftfahrzeugen und Wohnmobilen kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Durch die Polizei wurde die B27 Mosbach – Tauberbischofsheim
zwischen Walldürn / B47 und Höpfingen für zwei Stunden gesperrt, da die
Fahrbahn ebenfalls überflutet war.

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(Foto: DRK Walldürn)

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(Foto: DRK Walldürn)

© www.NOKZEIT.de


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3 Kommentare

  1. Vielleicht sollten sich die Redakteure erstmal informieren bevor wieder eine „Sensation“ veröffentlicht wird!
    Es wurde niemand evakuiert!
    Hauptsache mal wieder was geschrieben was spannend klingt…

    • Hallo Thorsten!
      Selbstverständlich haben wir uns informiert. Und zwar bei der Pressestelle der Polizei, die uns den Text wie veröffentlich gemailt hat.

  2. Wir waren auch vorort und haben zwar durch den Aufruf, dass wir evakuiert werden würden wertvolle Zeit verloren aber auch wir haben umsonst darauf gewartet, dass uns irgendwer abholt, geschweige denn, dass man uns nochmal weiter informiert, wie es nun weitergehen würde…. während wir brav am Hangar auf die Busse gewartet haben, sind unsere Autos, Motorräder und unsere komplette Ausrüstung buchstäblich untergegangen. Dann haben wir irgendwann angefangen zu retten, was noch zu retten war, nachdem klar war, dass niemand mehr kommen wird. Ein Sanitäter kam irgendwann vorbei und fragte uns, ob es uns gut ginge oder ob jemand medizinische Betreuung bräuchte. Im weiteren Gespräch erzählte er uns dann, dass Verantwortliche vom Veranstalter-Team wohl direkt nach der ersten Durchsage nach Hause gefahren sei. Diejenigen, die unten im „Loch“ saßen mussten sich gegenseitig selbst helfen. Sonst würden wir jetzt noch am Hangar sitzen und auf Evakuierungs-Busse warten. Für das Unwetter kann niemand was, sowas passiert. Aber wir standen da unten knietief im Wasser und haben uns alleine gelassen und im Stich gelassen gefühlt, weil niemand kam um uns zu helfen… ganz im Gegenteil – Helfern, die wir selbst organisiert hatten um die gefluteten Motorräder mit Hängern abzuholen wurde anfangs die Zufahrt zum Gelände verwehrt mit der Begründung, man wolle vermeiden, dass sich da Schaulustige tummeln. Fazit für mich: wir haben viel Geld für ein Rennen ausgegeben, das nicht stattfinden konnte und sind mit enormen materiellen Verlusten heim gefahren. Aber um die Erfahrung reicher, dass einem nur geholfen wird, wenn man sich selbst hilft.

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