Chronische Darmerkrankung im Fokus

Dr.med Rüdiger Mahler von den Necker-Odenwald-Kliniken referierte

 

Mosbach. (pm)  Viele Menschen werden mit Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa nichts anfangen können ,es sei denn sie sind selbst davon betroffen oder kennen einen Erkrankten. Es handelt dabei um Chronisch entzündliche Darmerkrankungen deren Symptome manchmal schubweise auftreten, die meist schwer zu erkennen sind und deren Behandlung oft langwierig ist.

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Aus dieser Notwendigkeit heraus bot die Selbsthilfegruppe Crohn-Colitis Neckar-Odenwald in Kooperation mit den Neckar-Odenwald-Kliniken einen Informationsabend im Vortragsraum  im Untergeschoss der Klinik in Mosbach an. Als Referent konnte der Chefarzt der Klinik für innere Medizin , Gastroenterologie und Leiter  der Endoskopie Buchen und Mosbach Dr. Rüdiger Mahler, der ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet ist gewonnen werden. Der unerwartete  große Andrang zeigte dass diese Krankheiten  auch im Neckar-Odenwald-Kreis von Bedeutung sind. Zu Beginn begrüßte die Gruppenleiterin Marion Alber, den Referenten , sowie Sigrun Ruck, Leiterin des Selbsthilfe -Netzwerk  Neckar-Odenwald  .

Dr. Mahler zeigte gleich zu Anfang die oft schwierig zu treffenden Diagnosen auf wobei er sehr gezielt auch auftretende Fragen beantwortete . Dabei erkannte man sehr schnell  dass sich der Referent sehr gut mit den möglichen  Behandlungsmöglichkeiten  auskennt . Angefangen von medikamentösen Therapien  der bereite bekannten Präparate bis hin zu der neuesten Generation der Medikamente. Desweiteren  erfuhren die Anwesenden , dass die Neckar-Odenwald-Kliniken mit den technischen Möglichkeiten  zur Diagnostizieren  sowie Sonographie,  Endoskopie  einschließlich Kapselendoskopie  sehr gut ausgestattet sind und das dafür notwendige Personal gut geschult ist. Nach dem Vortrag schloss sich eine angeregte Diskussion an .Viele Fragen wurden von Dr. Mahler beantwortet. Das Resümee lautet: Man muss sich  mit der Krankheit  auseinandersetzen. Die Arbeit der Selbsthilfegruppen ist dabei eine große Bereicherung und Hilfestellung für alle Beteiligten.

Nähere Informationen können gerne erfragt werden  bei Walter Gellner  unter der Telefon Nr. 06287 / 737   oder  bei  den monatlichen Treffen jeden dritten Dienstag im Monat im Patienten- Informations–Zentrum in der Klinik in Mosbach im Knopfweg 1.

© www.NOKZEIT.de


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1 Kommentar

  1. Super, dass solche Informationsabende stattfinden. Einfach eine sinnvolle Plattform, um den Austausch unter Betroffenen zu fördern. Ich litt in den letzten Jahren verstärkt an den Symptomen des Reizdarmes und das hat meinen Alltag erheblich beeinträchtigt. Dennoch kann ich jetzt sagen, dass ich einen guten Weg gefunden habe, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Geholfen hat mir insbesondere die Lektüre von Frau Enders und seither bin ich absoluter Fan der Hockhaltung für die flotte und rückstandslose Darmentleerung. Ich kann wirklich nur berichten, dass mir die Hocke als optimale Darmentleerungsposition super hilft und die Toilettengänge sehr mühsam gestaltet. Ich stelle für meinen Stuhlgang einen medizinischen Toilettenhocker vors Klo und somit leiste ich täglich einen guten Beitrag für meine Darmgesundheit. Denn mit der Hocke beuge ich zahlreiche Darmbeschwerden wirksam vor.

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