„Bundeswehrstandort Hardheim erhalten“

CDU-Bundestagsabgeordnete machen Druck
  (ots)
 Die Schließung des Bundeswehrstandorts Hardheim rückt näher: Ende des Monats soll der letzte Soldat die Carl-Schurz-Kaserne verlassen. Die CDU-Bundestagsabgeordneten Alois Gerig, Margaret Horb und Nina Warken setzen sich dafür ein, dass das Kasernengelände weiter genutzt wird – am besten durch die Bundeswehr selbst.
 
 In einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesministerin der Verteidigung Ursula von der Leyen (CDU) fordern die drei Abgeordneten, die Carl-Schurz-Kaserne auf keinen Fall aufzugeben. Zwar sieht die Bundeswehrreform von 2011 vor, den Standort zu schließen. Jüngst hat die Ministerin indes angekündigt, die Personalstärke der Truppe um 7.000 Soldaten aufzustocken – in Hardheim wäre Platz.
 
 Mit Blick auf das neue Personalkonzept sehen Alois Gerig, Margaret Horb und Nina Warken gute Gründe, den Bundeswehrstandort Hardheim zu erhalten: „In den vergangenen Jahren hat der Bund insgesamt 30 Mio. Euro in die Sanierung der Kaserne investiert – die Liegenschaften befinden sich deshalb in einem sehr guten Zustand.“
 
 Des Weiteren weisen die MdB in ihrem Schreiben darauf hin, dass die Schießanlage, die ebenso wie der Standortübungsplatz auch in Zukunft von der Bundeswehr genutzt werden soll, für einen Millionenbetrag saniert wird: „Ein effizienter und sparsamer Umgang mit Steuermitteln gebietet es eigentlich, den Standort Hardheim weiterzuführen.“
 
 Mit der Personalaufstockung will die Bundesregierung die Streitkräfte besser für Auslandseinsätze sowie für die Landes- und Bündnisverteidigung aufstellen. Die drei Abgeordneten begrüßen diese Weichenstellung und fordern, nun sinnvolle Standortentscheidungen folgen zu lassen: „In Hardheim sind nicht nur Kaserne, Standortübungsplatz und Schießanlage voll funktionsfähig – die Soldatinnen und Soldaten sind in der Gemeinde weiterhin willkommen.“
 
 

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