Bad Friedrichshall: Schüler traumatisiert

(Symbolbild)

160 Polizeibeamte und 60 Personen der Rettungsdienste, Feuerwehr und Notfallseelsorge im Einsatz

(ots) Bei dem am Vormittag in einer Schule in Bad Friedrichshall
ausgelösten Amokalarm handelte es sich um einen Fehlalarm (NZ berichtete).

Nach Alarmauslösung wurden sofort starke Polizeikräfte eingesetzt. Sehr schnell konnte deshalb mit der Durchsuchung der Klassen- und sonstigen Räume sowie der Absperrung um die Schule begonnen werden. Gegen 12.10 Uhr waren die Durchsuchungsmaßnahmen beendet. Anschließend verließen die Schüler in Begleitung der Polizei das Schulgelände.

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Im Feuerwehrgerätehaus fand eine erste ärztliche Untersuchung hinsichtlich möglicher Verletzungen und erkennbarer Traumatisierungen aller Schülerinnen und Schüler statt, danach wurden sie in die Obhut ihrer Eltern übergeben. Bislang wurden bei vier Schülern Anzeichen für eine Traumatisierung festgestellt.

Die Ursache des Fehlalarms ist derzeit noch nicht bekannt, weitere Ermittlungen hierzu dauern an.

Die Polizei war mit insgesamt rund 160 Beamtinnen und Beamten im Einsatz, darunter Unterstützungskräfte der Bundespolizei und des Polizeipräsidiums Einsatz, unter anderem Angehörige des Spezialeinsatzkommandos Baden-Württemberg (SEK). Rettungsdienste, Notfallseelsorge und Feuerwehr waren mit weiteren rund 60 Kräften vor Ort.

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