Arbeitssieg gegen dezimierten Gast

Symbolbild

SV Wagenschwend – SpVgg Rittersbach 2:1

Scheidental. (bd) Im Duell der Tabellennachbarn stellte sich ein starker Aufsteiger in Scheidental vor. Die ersten 25 Minuten begegneten sich zwei disziplinierte, gut geordnete Mannschaften mit Respekt, jede Seite suchte Fehler und Ballverluste zu vermeiden. Ab Minute 25 hatte der SVW etwas mehr Spielanteile und kam zu einigen Freistoßchancen im letzten Drittel, die jedoch keine konkrete Gefahr vor dem Gästetor brachten. In der 36. Minute kam der Gast zu einem Freistoß auf Höhe der Mittellinie, der nach 45 Metern Flugbahn von Kapitän Jonas Holzschuh zur überraschenden Führung ins lange Eck geköpft wurde. Der SVW reagierte prompt und das Spiel nahm enorm Fahrt auf. In der 38. köpfte Christian Schäfer eine Ecke an die Unterkannte der Latte, der Aufprall des Balls war jedoch nicht hinter der Linie. Kurz darauf forderten die Rittersbacher Strafstoß, als Reichert im Strafraum zu Fall kam. In der der 39. schickte Hennegriff Luca Schmitt mit einem Pass in die Tiefe, den dieser gekonnt zum Ausgleich verwertete. In der 41. wurde ein Gästeangriff geblockt, den Konter unterband Ph. Holzschuh 20 Meter vor dem Tor durch Notbremse und musste vom Feld. Den Freistoß platzierte Schäfer zu seinem 13. Saisontor in den Winkel – Spiel gedreht.

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Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte sich Gästetorhüter Binnig auszeichnen, als L. Schmitt nach Pass von Dylla das 3:1 auf dem Fuss hatte. Das Spiel verflachte, wobei die Gäste ihre Unterzahl mit Einsatz kompensierten. In der 72. Minute die nächste nennenswerte SVW-Chance für Brenneis, während SVW-Keeper Rothenberger erst in der 77. Minute durch einen Lang-Schuss geprüft wurde. Die letzten zehn Minuten wurden nochhmals hektisch, weil der SVW sein Chancenplus nicht zur Entscheidung nutzen konnte und die Rittersbacher den lucky Punch zum Ausgleich suchten. Nach einem Zweikampf mit Zusammenprall in der 88. forderten sie erneut erfolglos einen Strafstoß. In der 93. Minute köpfte Holzschuh deutlich vorbei. In der letzten Aktion des SVW verzog Christof Schäfer um Haaresbreite, ehe der Schlusspfiff für den Arbeitssieg ertönte.

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