Adelsheim: „Mit dem Rad zur Gääss“

Show, Musik, Kunst und viel Gaudi beim Adelsheimer Herbst

Teilnehmer des Gaudiradrennens

Mit Fotogalerie

Einen goldenen Oktober erlebten die Adelsheimer bei ihrem Traditionellen Herbstfest. Fast schien es so, als wäre das ganze Bauland auf den Beinen, um Adelsheim einen Besuch abzustatten. An zahlreichen Plätzen bot sich Gelegenheit die wärmenden Strahlen der Herbstsonne einzufangen.

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Natürlich war auch viel geboten beim Adelsheimer Herbst, der in diesem Jahr, anlässlich des 10 Jährigen Bestehens des Skulpturenradwegs, unter dem Motto „Mit dem Rad zur Gääss“ stand. Die Adelsheimer Fachgeschäfte luden am Nachmittag zum Bummeln und Einkaufen ein und es gab viele Aktionen rund um den Skulpturenradweg!

Auf die jungen Besucher wartete eine Radolympiade, bei der verschiedene  Rate und Wettspiele bewältigt werden mussten, sowie eine Aktion des Bürgertreffs, bei der man Schlüsselanhänger und Magnete basteln konnte.

Besuchermagnet waren zweifelsohne die Radrennen in der Marktstraße. Hierbei galt es mit sogenannten Gaudirädern einen Parcours zu bewältigen. In einem spannenden Finale sicherte sich die Gruppe Großeltern + Enkel des TV Sennfeld den ersten Platz im Staffelrennen, dicht gefolgt von der Gruppe der Asylbewerber und der Gruppe der Gäässwärmerzunft.

Viel Beifall erhielten nicht nur die Teilnhemer der Einzelrennen sondern auch die vier Turnerinnen des TV 1876 Neckargemünd (Laura Pföhler, Annika Hug, Elisabeth Döbler, Selina Wolf)

Ein weiteres Highlight dürften sicher die 35 Gäässeskulpturen gewesen sein, welche bereits seit Monaten durch Vereine, Schulen, Kindergärten und Privatpersonen gestaltet wurden. Diese waren im gesamten Stadtkern aufgestellt. So gab es Gäässe zu bestaunen die Adelsheimer Sehenswürdigkeiten oder den Seestadtbrand zeigten. Duschende Gäässe gabs ebenso wie welche im Wolfspelz oder Zebradesign. Ein ganzes Schiff mit Gäässekapitän stellte die Projektgruppe der JVA auf den Kirnauwasserfall.

Bereits am Samstag wurden die „Kunstgäässe“ in der Stadt aufgestellt. Böses Erwachen gab es dann am Sonntagmorgen, denn in der Nacht wurden mehrere mutwillig zerstört oder gestohlen. (Wer hierzu Hinweise geben kann meldet sich beim Polizeiposten Adelsheim). Aus diesem Grund werden viele der Gäässe auch nicht, so der eigentliche Plan, bis Jahresende das öffentliche Stadtbild zieren. Stattdessen werden sie in die Schaufenster der Gewerbetreibenden umziehen.

Anklang bei den Besuchern fanden auch die Liedbeiträge des Gesangvereins 1839 Adelsheim sowie Musik der Formation „Blechgeflüster“, welche an mehreren Orten ihr Können präsentierte. Im Schlosspark zeigte die Theater AG der Martin v. Adelsheim Schule das Theaterstück „Kunst und Rad – oder wie Erfindungen auch heute noch Menschen bewegen…“ welches die Erfindung des Fahrrads und den Skulpturenradweg behandelte und extra für diesen Tag geschrieben und einstudiert wurde.

Der große Flohmarkt auf dem Rossparkplatz und im Schlosshof sowie der Bücherflohmarkt vor dem Rathaus, zog viele Trödelfreunde an.

Außerdem stellten die örtlichen Autohäuser die neuesten Modelle vor und im Heimatmuseum und der Jakobskirche wurden Führungen angeboten.

Nicht zuletzt gab es auf den herbstlich dekorierten Plätzen der Stadt vielerlei kulinarische Köstlichkeiten, die durch die Adelsheimer Fachgeschäfte, die Gäässwärmerzunft und den neuen Bürgertreff angeboten wurden.

Ein wirklich gelungenes Fest! Man darf bereits heute gespannt sein was sich die Adelsheimer im kommenden Jahr einfallen lassen.

Beim Gaudiradrennen galt es mit Funrädern einen Parcours zu bewältigen (© Kevin Retlich)
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(Fotos: © Kevin Retlich)

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