Flüchtlingsengagement wird gefördert

## Anträge können noch bis 31. März online gestellt werden
_(pm)_ Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert 500 ehrenamtliche Initiativen zur Integration von geflüchteten Menschen im ländlichen Raum. Anträge können online bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden. Darauf weist das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hin.

Mit dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung werden Projekte ehrenamtlicher Initiativen in Kommunen mit höchstens 35.000 Einwohnern gefördert. Bewilligt werden neu initiierte Vorhaben mit einer individuellen Förderung von je 1.000 bis 10.000 Euro, je nach Projekt. Die Projektlaufzeit kann bis zu zwölf Monate betragen. Bewerben können sich lokale Organisationen und Verbände sowie in der Integrationsarbeit aktive Vereine und Initiativen, die auf freiwilligem Engagement basieren, sowie Einzelpersonen, die eine Initiative vertreten.

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Die Schwerpunkte der finanziellen Förderung liegen in den Bereichen Kultur und Sport, bürgerliches Engagement, praktische Lebenshilfe und Netzwerkarbeit. Hier können vor allem projektbezogene Anschaffungen sowie Aufträge zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit gefördert werden. Konkrete Beispiele sind die Anschaffung von Geräten, Ausstattungsgegenständen oder Instrumenten, die Beauftragung von Experten und anderen Dienstleistern, oder der gemeinsame Umbau von Räumlichkeiten. Die Vernetzung der Flüchtlingsarbeit, der Erfahrungsaustausch sowie besondere Angebote für geflüchtete Frauen sind ebenfalls förderfähig.

Ehrenamtliche Initiativen können ihre Anträge auf Förderung noch bis zum 31. März online bei der BLE einreichen. Das unterschriebene Online-Formular muss ebenfalls bis zum 31. März bei der BLE eingegangen sein. Das Projekt muss im Antrag konkret beschrieben werden.

Weitere Informationen sowie der Link zum Online-Antrag sind unter [www.ble.de/500landinitiativen](https://www.ble.de/500landinitiativen) zu finden. Interessenten können Fragen rund um die Fördermöglichkeiten telefonisch unter 0228/6845-2105 stellen oder sich per E-Mail an [landinitiativen@ble.de](mailto:landinitiativen@ble.de) wenden.

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