Scheunen-Einbrecher in der Region aktiv

(Symbolbild)

(ots) Wie bereits berichtet, treiben im Main-Tauber-Kreis und im benachbarten Bayern Diebe ihr Unwesen, die insbesondere in Scheunen und landwirtschaftliche Maschinenhallen einbrechen und diese ausräumen. Im vergangenen Jahr wurden im Main-Tauber-Kreis 28 Einbrüche dieser Art angezeigt, in Bayern
deutlich mehr. Im Februar und März dieses Jahres waren es vier Fälle.

Werbung
Am vergangenen Wochenende schlugen die Täter neun Mal zu. In Weikersheim-Neubronn brachen sie einen außerorts liegenden
Schweinestall und eine Scheune auf, stahlen allerdings nur etwas
Werkzeug. In Markelsheim hebelten die Einbrecher an drei Schuppen die
Bügelschlösser auf. Aus den Hütten stahlen sie ein Notstromaggregat,
Gartenfräsen, Rasenmäher und diverse andere Gartengeräte. In
Tauberbischofsheim versuchten sie in drei landwirtschaftliche Gebäude
einzubrechen, was jedoch in allen Fällen nicht gelang.

Die Polizei geht davon aus, dass die Einbrecher aus Osteuropa
stammen und mit Transportern oder Anhängern unterwegs sind, da sie
die zum Teil großen Geräte und Maschinenteile sonst nicht wegfahren
könnten. Außerdem vermuten die Ermittler, dass die Täter immer wieder
kommen werden, weshalb die Bevölkerung zur Mitarbeit aufgerufen wird.
Verdächtige Transporter im ländlichen Bereich mit auswärtigen oder
gar ausländischen Kennzeichen auf Feldwegen sowie direkt an Scheunen
und Maschinenhallen sollten umgehend, auch über den Notruf 110, der
Polizei gemeldet werden.

Die Bedenken, dass ein Missbrauch des Notrufes vorliegt, wenn einmal „falscher Alarm“ gegeben wird, ist unbegründet. Die Polizei fährt in solchen Fällen lieber mehrmals umsonst hinaus, als einmal zu wenig oder zu spät. Unbedingt sollten
Zeugen die Kennzeichen und eventuelle Aufschriften solcher Fahrzeuge
notieren und an die Polizei weitergeben.

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: