DEHOGA Neckar-Odenwald wählt neuen Vorstand


Das Bild zeigt den neu gewählten Vorstand. (Foto: privat)

Waldbrunn. Zur Jahreshauptversammlung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) Neckar-Odenwald e.V. lud der scheidende Vorstand dieser Tage ins Hotel Sockenbacher Hof nach Strümpfelbrunn. Auf der Tagesordnung standen neben den Berichten der unterschiedlichen Fachgruppen auch die Entlastung sowie die Neuwahlen des Vorstands.

Doch zunächst begrüßte der Vorsitzende Paul Berberich Landrat Dr. Achim Brötel, Bürgermeister Markus Haas, die DEHOGA-Geschäftsführerin Melanie von Görtz sowie zahlreiche DEHOGA-Mitglieder.

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Anschließend erläuterte Berberich die wirtschaftliche Bedeutung und die aktuelle Situation der Branche in Baden-Württemberg sowie die Schwerpunkte der Verbandsarbeit. Er stellte dabei fest, dass das Hotel- und Gaststättengewerbe im Land mit rund 10,5 Milliarden Euro Netto-Umsatz, 31.000 mittelständischen Betrieben und 125.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ein echter Jobmotor sei, den man nicht unterschätzen dürfe. 64 Millionen Euro Umsatz entfielen dabei 2016 auf Betriebe im Neckar-Odenwald-Kreis. Im Bundestagswahljahr fordere man von den Parteien, den reduzierten Mehrwertsteuersatz auf alle Bereiche der Gastronomie auszudehnen.

Landrat Dr. Achim Brötel würdigte in seinem Grußwort den besonderen Erfolg des Neckarsteigs, der deutschlandweit auf Messen beworben wird und sicher auch für die bewirtenden Betriebe ein enormer Faktor sei.

Bürgermeister Markus Haas freute sich darüber, die DEHOGA wieder einmal in Waldbrunn begrüßen zu dürfen. Anschließend stellte er die Gemeinde Waldbrunn mit ihren Ortsteilen kurz vor. Der Katzenbuckel als höchster Berg des Odenwalds, das Kurgestüt Hoher Odenwald, die Stutenmilch- und Mostwochen, der Katzensteig und die Katzenbuckel-Therme sorgen dafür, dass Waldbrunn in den letzten Jahren wieder steigende Übernachtungszahlen verzeichnen könne. Dies sei aber ohne eine funktionierende Gastronomie auf hohem Niveau nicht zu erklären, lobte Haas die heimischen Gastronomen.

DEHOGA-Geschäftsführerin Rhein-Neckar- und Neckar-Odenwald, Melanie von Görtz, stellte anschließend die Verbandsarbeit vor und ging auf Neuerungen ein. So wolle man unter andere, für ein praxisnäheres Arbeitszeitgesetz kämpfen. Eine ausufernde Bürokratie und die steuerliche Ungleichbehandlung gegenüber des Lebensmittelhandels seien weitere Themenfelder, die man als Lobbyist der Politik näher bringen will, um Verbesserungen für die Gastronomie zu erreichen. .

Nach dem die Grußworte gehalten waren, wandte sich die Versammlung den üblichen Inhalten einer Jahreshauptversammlung zu.
Es folgte der Kassenbericht, an dem die Kassenprüfer nichts auszusetzen hatten, weshalb die Mitglieder dem Vorstand, auch als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit, die Entlastung gewährten. Bevor es zu Neuwahlen kam, dankte Vorsitzender Paul Berberich den ausscheidenden Vorstandsmitglieder mit einem kleinen Präsent.

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Mit Melanie von Görtz als Wahlleiterin bestimmten die Mitglieder
Paul Berberich erneut zum 1. Vorsitzenden des DEHOGA Neckar-Odemwald. Als Stellvertreterinnen stehen ihm Bernadette Martini und Bärbel Fraas zur Seite. Die Kasse verwaltet künftig Schatzmeisterin Stephanie Grundmeier. Ralf Schifferdecker wurde zum Schriftführer gewählt. Die Fachbereiche leiten Paul Berberich (Hotellerie) mit den Vertreter Bernadette Martini und Götz Grundmeier, Martin Schmidt (Gastronomie) mit Vertreter German Henrich und Tanja Littig (Berufsausbildung) mit Vertreter Hans-Georg Thielecke.
Zur 1. Beisitzerin wählte die Versammlung Inge Horn, die von Miriam Grimm und Kai Müller vertreten wird. Die Kasse prüfen künftig Kai Bachert und Rainer Holzner. Den Vorsitz bei den Unternehmerfrauen übernahm Bärbel Fraas; sie wird von Inge Horn vertreten.

Mit dem Dank Berberichs für die Wiederwahl und an die gesamte neue Vorstandschaft sowie Stephanie und Götz Grundmeier vom Sockenbacher Hof für die Bewirtung endete die Jahreshauptversammlung.

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