Schüler „erwandern“ eine stolze Summe

Spendenübergabe an den ambulanten Kinderhospizdienst


 Vorsitzender Jürgen Kriege (2.v.li.) bedankte sich bei Rektorin Veronika Köpfle (li.) und der ganzen Schulgemeinschaft für die großzügige Spende. (Foto: pm)

Adelsheim. (pm) Im Laufe des Schuljahres hatten die Schülerinnen und Schüler der Martin-von-Adelsheim-Gemeinschaftsschule zusammen mit ihren Lehrern und Lehrerinnen einen so genannten „Spendenlauf“ veranstaltet. Die Jugendlichen suchten sich vor dem Wandertag bei ihren Eltern und Verwandten „Paten“, die je gelaufenem Kilometer einen festen Geldbetrag spendeten. Durch diesen Lauf und weitere Aktivitäten der Schulgemeinschaft kam die stolze Summe von 1.900 Euro zusammen.

Wie die Jahre zuvor sollte diese Spende dem „Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis“ zu Gute kommen. Eine SMV-Sitzung war ein würdiger Rahmen für die Überreichung der Spende.

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Nach einer kurzen Ansprache der Rektorin Veronika Köpfle Übergabe die Schülersprecher Justin Bay und Loreta Krasniqi im Beisein der beiden Verbindungslehrer Vera Bauer und Markus Bahner und zahlreicher Gäste den Spendenscheck an den Vorsitzenden des Vereins, Jürgen Kriege übergeben.

„Nicht nur wegen der Höhe des Schecks bin ich gerne nach Adelsheim gekommen“, leitete Jürgen Kriege seine Dankesworte ein. Als früherer Leiter des Schulamtes in Mosbach sei ihm die Schule bestens bekannt. Sehr eindrücklich schilderte er, was es bedeutet, als Kind lebensverkürzend erkrankt zu sein. Die Folgen für die betroffenen Kinder und ihre Familienangehörigen seien vielfältig und veränderten das Leben der ganzen Familie.

Der Kinderhospizdienst könne die Kinder zwar nicht vor ihrer Krankheit und den Folgen bewahren, aber man wolle den erkrankten Kindern und deren Familien beistehen, berichtete Kriege.
Die ehrenamtlichen Helfer des Dienstes kümmern sich jedoch nicht ausschließlich um die erkrankten Kinder, um deren Eltern zu entlasten, sie kümmern sich auch um Geschwisterkinder und leisten Trauerbegleitung. Die Motivation für dieses traurige und belastende Ehrenamt seien Liebe zu Kindern und gesellschaftliche Verantwortung, schloss Jürgen Kriege seine Ausführungen.

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