Heidelberg: Wahlkampfauftritt von Martin Schulz

2000 begeisterte SPD-Anhänger auf dem Universitätsplatz

Die lokalen Direktkandidaten mit Martin Schulz. (Foto: Weidlich)

(pm) „Leidenschaftlich europäisch kämpfe ich für ein solidarisches und soziales Europa. Dafür stehe ich mit, neben, vor und hinter Martin Schulz“, rief die für die Menschen in Odenwald-Tauber zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel den 2000 begeisterten Anhängern auf dem Heidelberger Universitätsplatz zu.

Dort herrschte eine entspannte und enthusiastische Stimmung bei den vielen, vor allem jungen Menschen. Der Spaß war den Martin-Schulz-Fans anzusehen, daran konnte auch der einsetzende Regen nichts ändern. Die Atmosphäre war entspannt, die Reden humorvoll und leidenschaftlich und die Veranstaltung verlief ohne Störungen.

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In seiner Rede rief Martin Schulz die Menschen auf, am Sonntag zur Wahl zu gehen und konzentrierte sich thematisch auf soziale Gerechtigkeit und Zukunftschancen für junge Menschen.

Vor dem gemeinsamen Einmarsch des Kanzlerkandidaten mit der baden-württembergischen SPD-Vorsitzende Leni Breymaier und Generalsekretärin Luisa Boos kamen im Interview auf der Bühne die regionalen SPD-Bundestagskandidaten zu Wort. Neben Dr. Schlegel sprachen Lothar Binding (Heidelberg) und Lars Castellucci (Wiesloch) sowie Neza Yildirim, die im Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen antritt. Von der baden-württembergischen Politprominenz war zudem der Mannheimer Europaabgeordnete Peter Simon anwesend und der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner, der sich mit Applaus nicht zurückhielt.

Witzige Töne ergänzte der Heidelberger Grafiker und ehemalige Präsident der Akademie der Künste, Professor Klaus Staeck, der in Sachen Kunst und Politik bereits seit Jahrzehnten unterwegs ist. Staeck wurde in seiner vielschichtigen Karriere vor allem durch seine feinsinnigen zumeist ironisch-polemischen Plakate und Poster bekannt, in denen der Sozialdemokrat niemanden in der etablierten Politik verschonte.

„Die SPD ist proeuropäisch, pro Gleichberechtigung und pro soziale Gerechtigkeit. Damit setzen wir uns deutlich ab von einer AfD“, betonte Schlegel in Ergänzung zu Schulz, der klar stellte, dass „die AfD das Land kaputt machen will.“ Alle gemeinsam riefen sie die Menschen mehrfach auf, am kommenden Sonntag, den 24. September zur Wahl zu gehen. „Die Wahllokale schließen erst um 18.00 Uhr“, ermunterte Schulz abschließend.

© www.NOKZEIT.de


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