Brüder „walzen“ SV Wertheim platt

Symbolbild

TSV Oberwittstadt – SV Viktoria Wertheim 2:1

(dr) Erst kurz vor dem Seitenwechsel nahm die Partie Fahrt auf. Bis dahin war es für die fröstelnden Zuschauer ein ereignisarmes Spiel. So dauerte es bis in die 42. Minute, ehe Dirk Essig am langen Pfosten scheiterte, den Nachschuss von Christian Schledorn spitzelte Wertheims Torsteher Andreas Jetzlaff gerade noch über den Querbalken. Zwei Minuten später verzog Dominik Rolfes nur knapp. Mit dem Halbzeitpfiff zeigte Andreas Jetzlaff noch einmal seine ganze Klasse, als er einen Freistoß von Dirk Essig über die Latte lenkte.

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Mit der Hereinnahme von Slava Bauer wurde die SV Viktoria deutlich stärker, nicht nur wegen seines Tores in der 68. Minute. Die Einheimischen antworteten nun mit wütenden Angriffen Richtung Gäste-Gehäuse. Nachdem sich Christoph Kunkel über die linke Seite hervorragend durchsetzte, verwertete Dominik Rolfes seine Hereingabe zum 1:1-Ausgleich (76.). Gäste-Keeper Andreas Jetzlaff bewahrte sein Team vor dem vorzeitigen “Knock-Out“, als er in der 84. Minute einen sogenannten “Unhaltbaren“ an die Latte lenkte. Drei Minuten später war er dann bei einer Co-Produktion der Walz-Brüder machtlos: Nicolai Walz brachte einen Freistoß von der linken Seite nach innen, sein Bruder Benedikt Walz stieg hoch und vollendete per Kopf zum 2:1-Siegtreffer.

Daten zur Partie:

  • TSV Oberwittstadt: Dikel, Hornung (72. Sommer), Zeller, N.Walz, Ch. Schledorn (50. Reinhardt), Kunkel, Rolfes, B. Walz, Essig (90 +2. Wohlfart), Czerny, Zimmermann (89. Noe).
  • SV Wertheim: Jetzlaff, Cirakoglu, Piechowiak, Elshani, Baytekin, Ochs, Scheurich, Helfenstein, Jesser, Greulich (55. Bauer), Spät (63. Bundschuh)
  • Tore: 0:1 (68.) Bauer, 1:1 (77.) Rolfes, 2:1 (87.) B. Walz.
  • Schiedsrichter: Sami Maliha (Karlsruhe).
  • Rote Karte: (83.) Bundschuh.
  • Gelb-rote Karte: (90 +1.) Czerny.
  • Zuschauer: 130

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