STEEP-Ausbildung kurz vor Finale

 Die STEEP-Fortbildung fand wieder in den Räumen von Seitenbacher in Buchen statt. (Foto: Beate Tomann)

Schwerpunkt – Kindeswohlgefährdung mit Professor Dr. Heinz Kindler

Buchen. (bt) Die Ausbildung zur STEEP-Beraterin liegt für 14 Frauen auf der Zielgeraden. Gerade am vergangenen Wochenende war das Schwerpunktthema: Wie analysiere ich eine Kindeswohlgefährdung im konkreten Fallbeispiel. Die Frauen in der Frühkindlichen Betreuung, im Sozialbereich, der Tagesmutter-Koordination, Mutter-Kind-Betreuung und in den Jugendämtern tragen ein große Verantwortung, denn sie müssen immer ein waches Auge haben und die Kriterien prüfen, ob es lebensnotwendig ist ein Kind zu schützen. Professor Dr. Heinz Kindler aus München vermittelte ein Prüfkatalog, der nur aus vier Fragen besteht und sich an die Realität wendet. „Was machen die Eltern schädliches? Was unterlassen sie und können dadurch schaden? Welche Folgen sind beim Kind schon sichtbar oder sind zu erwarten? Welche Bereitschaft bzw. Fähigkeit zur Abwendung der Gefahr bestet? Daraus ergibt sich eine fachliche Gesamtbewertung. Es geht nicht darum, ob Eltern Kooperativ sind oder nicht. Es geht zunächst darum, ist das Kind/Baby in einer Lage, aus der es zum Beispiel herausge-mmen werden muss, bzw. konkrete Betreuungsleistung angeordnet werden sollte. Aus der Beurteilung erfolgen sich sowohl Dokumentationspflichten als auch rechtliche Konsequenzen. Um so wichtiger ist es, dass sich alle Bereiche mit den gleichen Wortfeldern und deren Bedeutung verständigen und absprechen können. Alle Teilnehmerinne bewerteten die Fortbildung als hilfreich für den Alltag ihrer Berufe. Über die Förderung auch durch den Lions Club Madonnelnd wurde positiv berichtet. Die Blockseminare unter der Gesamtleitung von Schwester Dr. Frumenta Maier haben den Blick auf die Babys und Kleinkinder verändert.

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