Drei Landräte tagen in Buchen

Von Tourismus über Ausbildung bis zur Schweinepest: Die Landräte des Dreiländerecks tagten in Buchen zu aktuellen Themen. (Foto: LRA)

Buchen. (lra) Mit einer Präsentation zu dem Pilotprojekt „Restmüllarme Abfallwirtschaft“ startete das jüngste Treffen der Landräte aus dem Dreiländereck, also aus dem baden-württembergischen Neckar-Odenwald-Kreis, dem bayrischen Landkreis Miltenberg und dem hessischen Odenwaldkreis am Sitz der Kreislaufwirtschaft Neckar-Odenwald (KWiN) in Buchen. Vorstand Dr. Mathias Ginter berichtete von der geplanten Ausweitung des Projektes sowie weiterer innovativer Vorhaben am Standort Sansenhecken wie der Herstellung vielfach einsetzbarer Pflanzenkohle.

Übergehend zu ihrer Tagesordnung tauschten dann die Landräte Dr. Achim Brötel, Frank Matiaske (Odenwaldkreis) und Jens Marco Scherf (Landkreis Miltenberg) zunächst Erfahrungen zu der bis Ende Mai umzusetzenden Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union aus. Vereinbart wurde ein regelmäßiger Austausch der Datenschutzbeauftragten.

Dann informierte Landrat Dr. Brötel zum aktuellen Planungsstand des Dreiländer-Rad-Events Anfang August. Die Streckenführung stehe und die Anmeldung laufe. In bewährter Weise würden die Landräte beim Mannheimer Maimarkt für das Event werben.

Besprochen wurde auch ein möglicher Odenwald-Ausbildungstag, an dem die Auszubildenden der drei Landkreise zu einem Austausch zusammenkommen. Auch dieses von Dr. Brötel vorgeschlagene Vorhaben werde man verfolgen, so das Ergebnis.

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Ein zentrales Thema der Beratungen waren dann die Vorbereitungen auf eine mögliche Ausbreitung der Afrikanische Schweinepest (ASP). Landrat Dr. Brötel führte kurz in das Thema ein und regte einen kreisübergreifenden Austausch der Veterinärämter an. Dies wurde auch seitens der Landräte aus den Nachbar-Landkreisen begrüßt. Die jeweiligen Ämter werden hierzu kurzfristig zusammenkommen.

Landrat Scherf informiert schließlich über die Kampagne „Fair und Regional – einfach genial“ im Landkreis Miltenberg, in deren Rahmen ein Fair- und Regionalsiegel entwickelt wurde. Dr. Brötel konnte sich grundsätzlich vorstellen, ein solches Projekt auch im Neckar-Odenwald-Kreis zu initiieren und kreisübergreifend auf eine Odenwald-Initiative auszuweiten. Auch Landrat Matiaske bewertete ein solches Vorhaben positiv und zeigte sich offen, dies übergreifend in den drei Landkreisen zu betreiben.

Das nächste Treffen wird turnusgemäß im Landkreis Miltenberg stattfinden.

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