“Überflieger und Senkrechtstarter“

IHK stellt Jahresbericht vor

Mannheim. (pm)  Die Industrie- und Handelskammer (IHK)
Rhein-Neckar hat heute ihren aktuellen Geschäftsbericht unter dem Motto
„Überflieger und Senkrechtstarter – Aus- und Weiterbildung mit der
IHK-Rhein Neckar“ vorgestellt. „Die Berufsausbildung in der Region
Rhein-Neckar ist auf einem guten Weg“, berichtet IHK-Präsident Manfred
Schnabel. „2017 konnte ein Anstieg von fünf Prozent bei den
Ausbildungsverhältnissen der Unternehmen in der Region im Vergleich zum
Vorjahr verzeichnet werden“, so Schnabel. Auch in diesem Jahr zeigt der
Trend weiter mit einem Plus von etwa drei Prozent weiter nach oben.
Verstärkt bilden Hochschulzugangsberechtigte mit gerade bestandenen Abitur
oder auch Studienabbrecher eine wichtige Zielgruppe der dualen
Berufsausbildung. „Auch Geflüchtete sind mittlerweile stärker in dualen
Berufsausbildungen vertreten – 2017 machten sie drei Prozent der neu
eingetragenen Ausbildungsverhältnisse in der Region aus. Im Jahr zuvor
waren es noch etwa halb so viele“, beschreibt Schnabel.

Die IHK Rhein-Neckar reagiert auf die aktuelle Nachfrage mit Innovationen
in der Aus- und Weiterbildung: Im Angebot ist beispielsweise der
Ausbildungsberuf „Kaufmann/Kauffrau für E-Commerce“. Kaufleute für
E-Commerce analysieren das Nutzerverhalten im Internet, kooperieren mit
internen und externen Dienstleistern und machen sich mit den rechtlichen
Regelungen vertraut – wie etwa Wettbewerbsrecht, Urheberrecht und
Datenschutz. „Sie werden also auf ganzer Linie für den Einsatz im digitalen
Zeitalter ausgebildet“, so Schnabel. Am Bedarf in dieser Zeit orientiert
sich auch die Forderung von Schnabel an die schulischen
Bildungsinstitutionen: „In der Grundschule muss eine altersgerechte
Hinführung zur Welt der digitalen Prozesse stattfinden, in den
weiterführenden Schulen müssen die relevanten Inhalte vermittelt werden.

Der Jahresbericht 2017 der IHK Rhein-Neckar präsentiert die vielseitigen
Aktivitäten und Serviceangebote der IHK. Firmen bei Ausbildungsfragen zur
Seite zu stehen, Fachkräfte durch Weiterbildung sichern, Interessen der
IHK-Mitglieder in den politischen Entscheidungsprozess einzubringen, jungen
Unternehmen beim Start in die Selbstständigkeit zu helfen – das sind nur
einige der Gebiete, auf denen die IHK der regionalen Wirtschaft zum Erfolg
verhilft. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Win-win-Situation, die
die Aus- und Weiterbildung mit sich bringt. Im Jahresbericht werden
Testimonials von Menschen vorgestellt, die eine Aus- oder Weiterbildung
absolviert und damit sich und ihr Unternehmen ein Stück voran gebracht
haben. Im Jahr 2017 nahmen 5.872 Teilnehmer an Abschlussprüfungen der IHK
Rhein-Neckar teil. 787 Personen legten im vergangenen Jahr bei der IHK eine
Fortbildungsprüfung ab, 702 absolvierten eine Aufstiegsfortbildung.

Ab November 2017 knüpfte die IHK Rhein-Neckar zudem neue IHK-Netzwerke, die auf der Basis bereits bestehender Arbeitskreise auf zwölf Angebote
erweitert wurden und Ende 2017 bereits 1.000 Mitglieder zählten. Dort
können sich alle interessierten Unternehmensvertreter austauschen und mit
Experten aus der IHK diskutieren. So gibt es beispielsweise das
IHK-Netzwerk „Kleinunternehmen“, das IHK-Netzwerk „Arbeitsschutz“ oder
beispielsweise ein Netzwerk der ehrenamtlichen IHK-Prüfer.

Der IHK-Geschäftsbericht 2017 steht im Internet zum Download bereit unter
www.rhein-neckar.ihk24.de, Suchbegriff/Nummer 1955750.

© www.NOKZEIT.de


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