Über 150 Einsätze wegen Unwetterschäden

(Symbolbild)

(ots) Aufgrund des Unwetters mit Hagel und Starkregen kam es am Montag im Main-Tauber-Kreis zu über 150 Einsätzen der Polizei und Feuerwehr. Überwiegend waren die Kräfte ab 14 Uhr mit Hilfeleistungen bei Wasserschäden, zum Beispiel in Kellerräumen, beschäftigt. Besonders betroffen waren dabei die Orte Bad Mergentheim und Lauda. Gegen 14.30 Uhr übergoss sich eine Gerölllawine auf der Bundesstraße zwischen Lauda und Königshofen in Höhe Marbach. Nachdem die Straße geräumt war, gab es am Abend gegen 20.30 Uhr erneut eine Überflutung an derselben Stelle. Daraufhin blieb die Straße zwischen den Abzweigungen Marbach und Lauda für circa drei Stunden beidseitig gesperrt. Inzwischen ist die Fahrbahn wieder freigegeben. Auch die Landesstraße zwischen Oberlauda und Heckfeld war im Kurvenbereich von Schotter und Schlamm betroffen. Eine halbe Stunde später war die Fahrbahn wieder frei. Als gegen 14.30 Uhr zwei Bäume in der Tauberstraße in Lauda-Königshofen abknickten, wurden drei Pkw zum Teil erheblich beschädigt. Einer der circa 15 Meter hohen Bäume war genau auf die Autos gefallen, wobei Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro entstand. Ebenfalls in der Tauberstraße traf es einen Pkw, der sich auf dem Parkplatz eines Modegeschäfts befand. Er wurde durch Geröll und Steine in Höhe von etwa 1.000 Euro beschädigt. Auf dem Parkplatz Steinbacher Höhe an der Autobahn 81 fiel gegen 14 Uhr ein Ast zwischen eine Sattelzugmaschine und einen Auflieger. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

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Obwohl auch weite Teile des Neckar-Odenwald-Kreises von den starken Regenfällen, die am Montagnachmittag über dem Norden Baden-Württembergs niedergingen, betroffen waren, musste die Beamten der Polizeireviere Buchen und Mosbach sehr selten aktiv werden. Einige herausgespülte Gullideckel wurden wieder an ihren vorgesehen Platz gebracht und kurzzeitig mussten Gefahrenstellen wegen überfluteter Straßen abgesichert werden. Wesentlich mehr zu tun hatten die Einsatzkräfte anderer Einrichtungen wie beispielsweise der Feuerwehr, des THW, der Gemeinde und der Straßenmeisterei. In zahlreichen Einsätzen mussten Keller ausgepumpt, Straßen von Geröll gereinigt und Gefahrenstellen – zum Beispiel durch herumliegende Äste – beseitigt werden.

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