Ästhetische Nasenoperationen

von Ulrich Möckel
Viele Menschen stören sich an ihrer Nase. Entweder ist sie zu groß, zu klein, zu breit oder zu lang. Für ein gesundes Selbstbewusstsein ist es jedoch wichtig, sich in seinem Körper wohlzufühlen. Unser Gesicht ist wie eine Visitenkarte und sagt dem Gegenüber viel über uns. Damit Ihre Nase zu Ihnen passt, kann eine ästhetische Nasenoperation helfen. Wichtig ist es darauf zu achten, dass die neue Nase auch zum Rest Ihres Gesichtes und zu Ihrer Persönlichkeit passt. Darüber hinaus darf die Nasenfunktion durch die OP auf keinen Fall beeinträchtigt werden. Im Idealfall verbessert sie sich sogar.

Nasenoperationen lassen sich heutzutage schonender durchführen als noch vor einigen Jahren.

Ablauf einer Nasenoperation

Zunächst spricht der Arzt mit Ihnen über Ihre individuellen Wünsche. Er berät Sie dann, ob die gewünschte Korrektur zu Ihrem Gesicht passt und ob er Ihre Vorstellungen chirurgisch umsetzen kann. Um dies zu besprechen, nutzt der Arzt digitale Fotos. Diese verändert er gemeinsam mit Ihnen am Bildschirm, um Ihnen eine Vorstellung zu vermitteln, wie das Ergebnis aussehen könnte. Hierbei handelt es sich jedoch nur um die Planung der Operation. Denn nicht jede gewünschte Form kann erreicht werden, da sie die Nasenatmung behindern könnte oder chirurgisch nicht umsetzbar ist. Um dies festzustellen, wird Ihre Nase genau untersucht:

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  • Welchen Formfehler weist sie auf?
  • Wie ist Ihre Haut beschaffen?
  • Wie sieht das Bindegewebe aus?

Vor jeder Nasenoperation klärt Sie Ihr Arzt außerdem über den genauen Ablauf der OP sowie zu möglichen Risiken und Komplikationen auf.

Die Behandlung erfolgt unter Vollnarkose und dauert eine bis maximal drei Stunden. Der Arzt wählt für die Korrektur entweder die geschlossene Technik (Zugang durch die Nasenlöcher) oder die offene Technik (Schnitt außen am Nasensteg). Die OP-Methode hängt von der erforderlichen Korrektur und der Nasenform ab. Heutzutage kann auch bei der offenen Technik schonend operiert werden. Es fällt lediglich ein kleiner Schnitt über dem Nasensteg an. Die Narbe ist sehr fein und verblasst im Laufe der Zeit immer mehr.

Nach der Operation

Nach dem Eingriff wird die Nase von außen mit einem Gips geschützt. Den Gips müssen Sie ungefähr eine Woche lang tragen. Der Arzt setzt außerdem Matratzennähte oder sogenannte Splints, um Nachblutungen oder Blutergüsse zu verhindern. Auf diese Weise müssen keine Tamponaden eingesetzt werden, die für Patienten oft sehr unangenehm sind.

Für den Erfolg der Behandlung sind Ihr Verhalten und die Kontrollen in der Praxis sehr wichtig. Es dauert einige Zeit, bis sich Knorpel und Gewebe nach der Operation wieder gefestigt haben. Befolgen Sie aus diesem Grund auf jeden Fall die Verhaltensregeln, die Ihr Arzt Ihnen mitteilt und kontaktieren Sie diesen, wenn Sie über irgendetwas beunruhigt sind.

Ulrich Möckel

2010 ließ sich Ulrich Möckel in seiner privatärztlichen HNO-Facharztpraxis in Hamburg nieder. Neben der klassischen HNO-Heilkunde liegen seine Leistungsschwerpunkte dort vor allem im Bereich der ästhetischen Nasenoperationen, der funktionellen Nasenkorrekturen und der endoskopischen Nasennebenhöhlenoperationen. Besonderen Wert legt er dabei auf minimal-invasive Verfahren. Mittels digitaler Fotos ist es Ulrich Möckel möglich, die ideale Nasenform für seine Patienten zu finden.

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