Asche nicht mit Wasser vermischen

Die Asche für das Aschekreuz darf nicht mehr mit Wasser gemischt werden. (Symbolfoto: Pixabay)

Erzbistum Freiburg reagiert mit strikter Regelung auf Asche-Vorfall

Freiburg. (pef) Das Vermischen von Asche und Wasser bei der Austeilung des Aschekreuzes ist ab sofort verboten. Das teilt das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg allen Seelsorgeeinheiten der Erzdiözese über das aktuelle Amtsblatt vom Mittwoch mit. Durch die Neuregelung will die Bistumsleitung den Schutz der Gläubigen bei ihrer Teilnahme an liturgischen Riten der Kirche gewährleisten.

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Am Aschermittwoch 2018 waren bei Gottesdienstteilnehmern einer Gemeinde im Erzbistum Freiburg nach dem Auftragen des Aschekreuzes zum Teil schwere Verätzungen auf der Stirn aufgetreten. Anschließend hatte das LKA Baden-Württemberg labortechnische Untersuchungen eingeleitet. Nun warnt das Erzbischöfliche Ordinariat vor „möglichen, teilweise erheblich gesundheitsgefährdenden Folgen durch den Kontakt einer Mischung aus Asche und Wasser mit menschlicher Haut“.

In der Amtsblatt-Mitteilung heißt es: „Bei der Vorbereitung und Verwendung der Asche ist sorgfältigst darauf zu achten, dass eine alkalische Reaktion durch die Vermischung mit Wasser ausgeschlossen ist. Die Verwendung einer derartigen Mischung wird ausdrücklich untersagt.“

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