GTO – Sanierung kann beginnen

Energetische Sanierung startet 2019 – 7,052 Millionen Euro Fördermittel zugesagt

Osterburken.  (pm) Einen Anlass zu großer Freude hat das Ganztagsgymnasium Osterburken (GTO) unter der Leitung von Oberstudiendirektorin Regina Krudewig-Bartel: 2019 kann die umfangreiche energetische Sanierung des Schulgebäudes dank der großzügigen Fördermittel des Landes Baden-Württemberg und des gemeinsamen Engagements des Regierungspräsidiums Karlsruhe, des Neckar-Odenwald-Kreises und der Stadt Osterburken in Angriff genommen werden.

Auf der Basis der sich seit dem 01. Februar 2018 in Kraft getretenen Förderrichtlinien für Sanierungen wird das Ganztagsgymnasium Osterburken gemäß des Förderbescheids vom 4. Juni 2018 mit einem Betrag von 7,052 Millionen Euro bedacht. Das ist der dritthöchste Einzelförderbetrag im ganzen Land. Der Kreistag hatte während seiner Sitzung am 24. Juni 2017 den Weg für den erfolgreichen Antrag geebnet.

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Das GTO erhält eine neue Außenhülle und ein neues EDV-System, darüber hinaus erfolgt ein Austausch der Fassaden, der Fenster, der Heizungen und der Lüftung.

Das Vorhaben ist äußerst komplex, da die dreijährige Bauzeit während des laufenden Schulbetriebs stattfinden soll. Angedacht sind daher die Vorabherstellung von Fertigteilen und eine effiziente Planung der möglichst wenigen Bauabschnitte, um eine kurze Bauzeit zu garantieren. Dafür soll gemäß eines Beschlusses des Schulausschuss des Kreistags vom 18. Juni 2018 ein eigenes Architekturbüro beauftragt werden.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, stellt die Stadt Osterburken dem GTO während der Bauzeit Ausweichräume im Erdgeschoss des alten Realschulgebäudes, die dafür eigens saniert werden, zur Verfügung.
Die Schule hat seit 1965 in der Ganztagsbetreuung eine Pionierrolle inne und ist weithin bekannt für ihr preisgekröntes architektonisches Konzept. Ziel ist es daher, eine äußere Veränderung vorzunehmen, ohne die innere Entwicklungsfähigkeit der Schule zu gefährden.

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Schulleiterin Regina Krudewig-Bartel begrüßte zum Pressegespräch anlässlich des positiv beschiedenen Förderungsbescheids zur Sanierung die Präsidentin der Abteilung 7 („Schule und Bildung“) des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Anja Bauer, deren Stellvertreterin Kathrin Höninger, den Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises, Dr. Achim Brötel, den Bürgermeister der Stadt Osterburken, Jürgen Galm, die an den Planungen beteiligten Architekten und die Vertreter des Elternvorstandes.

Abteilungspräsidentin Anja Bauer zeigte sich sehr zuversichtlich, einen Weg gefunden zu haben, der den Baustil und das pädagogische Konzept der Schule in einem guten Einklang hält.

Landrat Brötel dankte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und den Landtagsabgeordneten Peter Hauk (CDU) und Georg Nelius (SPD). Ferner galt sein Lob den zahlreichen Helfern hinter den Kulissen im eigenen Haus. Er zeigte sich erfreut, dass auf die ursprünglich angedachte Containerlösung verzichtet werden könne.
Bürgermeister Galm zeigte sich über den Entscheid erfreut, der alle Erfordernisse erfüllt und die GTO-Familie beisammenhält. Die Schule und die geplante Sanierung stelle eine Aufwertung der Schullandschaft in Osterburken dar.

Architektin Dea Ecker sagte bei der Umsetzung der Bauvorhaben allseitige vollständige Transparenz zu. Einem guten Verlauf kann nun nichts mehr im Wege stehen.

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