Horror-Unfall wird kriminaltechnisch untersucht

(Symbolbild)

Unfallopfer saß nicht in Unfallfahrzeug

(ots) Nach dem schweren Unfall, der sich am 21.07.2018, auf der Autobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Ahorn und Boxberg ereignet hat und bei dem vier Menschen ihr Leben verloren haben (NZ berichtete), gehen die Ermittlungen durch den Verkehrsunfallaufnahmedienst
Tauberbischofsheim weiter. Zwischenzeitlich ist bekannt, dass sich mindestens eine getötete Person während des Aufpralls nicht im Fahrzeug befand. Denkbar ist deshalb, dass sich mehrere Kollisionen innerhalb kürzester Zeit ereignet haben und das Unfallopfer währenddessen bereits ausgestiegen war. Um die Spuren an den Unfallfahrzeugen vollumfänglich und unter besten Bedingungen sichern zu können, werden zwei der Unfallfahrzeuge zum Landeskriminalamt gebracht. Die Beamten erhoffen sich dadurch Rückschlüsse darauf, wie die insgesamt acht Fahrzeuge ineinander gefahren sind. Erkenntnisse hierzu werden auch durch die Aussagen von Zeugen erwartet, zu denen auch die Verletzten gehören. Aufgrund ihres Gesundheitszustandes waren bislang jedoch noch nicht alle Unfallbeteiligten vernehmungsfähig. Diese Gespräche sowie Befragung derzeit noch nicht bekannter Zeugen stehen noch aus. Wer am 21.07.2018, kurz vor 16 Uhr, auf der BAB 81 in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen der Landesgrenze Bayern/Baden-Württemberg und der Unfallstelle Wahrnehmungen gemacht hat, die mit dem Unfallgeschehen in Verbindung stehen könnten beziehungsweise die den Unfall gesehen haben und bislang der Polizei noch nicht bekannt sind, werden gebeten sich bei Verkehrskommissariat
Tauberbischofsheim, Tel. 09341 60040, zu melden.

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere