Standortqualität weiter verbessern

Im IHK-„Haus der Wirtschaft“ in Mosbach diskutierten die Standortqualität des Neckar-Odenwald-Kreises: Ralf Rohmann, Christoph Schneider, Cornelia Friedrich, Dr. Dietmar Polzin, Dr. Malte Kaufmann (alle Mitglieder der IHK-Vollversammlung), IHK-Präsident Manfred Schnabel, Beate Tomann (Mitglied der IHK-Vollversammlung), Landrat Dr. Achim Brötel, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Nitschke und IHK-Standortleiter Dr. Andreas Hildenbrand. (Foto: pm)

IHK-Vollversammlungsmitglieder im Dialog mit Politik

Mosbach. (pm) „Die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Neckar-Odenwald-Kreis steht und fällt mit der Verfügbarkeit von Fachkräften. Deswegen ist die Standortqualität weiter zu verbessern“, so Manfred Schnabel, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar, anlässlich des Treffens von Mitgliedern der IHK-Vollversammlung mit Landrat Dr. Achim Brötel im „Haus der Wirtschaft“ in Mosbach.

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Mit dem Treffen trug die IHK dazu bei, Anliegen von Unternehmen direkt an die Politik heranzutragen. „Darauf freue auch ich mich schon sehr“, so Dr. Brötel. „Schließlich ist der kurze Draht einer der Standortvorteile im Neckar-Odenwald-Kreis.“

Für viele Unternehmen stellt die Fachkräftesituation die größte Gefahr dar. Gelinge es, so die anwesenden Mitglieder der IHK-Vollversammlung, nicht, Fachkräfte vor Ort auszubilden und im Neckar-Odenwald-Kreis zu halten, werde der Mittelstand nicht überleben können. Wichtig sei es daher, auch kleine Klassen in den Berufsschulen des Neckar-Odenwald-Kreises zu erhalten. Würden solche Klassen wegfallen, könnten vor allem kleinere Unternehmen nicht mehr ausbilden; sie hätten dann schlichtweg keine Zukunft mehr.

Zur Zukunftsfähigkeit der Unternehmen gehöre aus Sicht der IHK auch, dass die ausgebildeten Fachkräfte im ländlichen Raum blieben. Dies erfordere attraktive Lebensbedingungen.

Dr. Brötel teilte die Einschätzungen der Unternehmerinnen und Unternehmer

und sagte zu, sich weiterhin für die Fachkräftesicherung einzusetzen.

Attraktive Lebensbedingungen seinen auch für ihn ganz wesentlich. Wichtig

seien: Mobilität, Bildung und Gesundheit. Mit attraktiven Innenstädten könne zudem der Tourismus weiter angekurbelt werden. Dort sei das Potenzial des Neckar-Odenwald-Kreises noch lange nicht ausgeschöpft. Das sahen auch die Mitglieder der IHK-Vollversammlung so. IHK-Präsident Schnabel griff diese Punkte auf und verwies darauf, sich in die Gremien der Metropolregion

Rhein-Neckar noch stärker für Fachkräfte, Führungskräfte sowie Unternehmerinnen und Unternehmer im Neckar-Odenwald-Kreis einzusetzen.

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