Böhrer Baumaschinen baut neue Firmenzentrale

Bürgermeister Markus Günther informierte sich über Zukunftspläne des Walldürner Baumaschinenhändlers

**Walldürn. ** (pm) Am vergangenen Dienstag besichtigte Bürgermeister Markus Günther zusammen mit Stadtbaumeister Christian Berlin und dem Wirtschaftsförderer des Gemeindeverwaltungsverbandes Hardheim-Walldürn, Meikel Dörr, das in der Buchener Straße ansässige Unternehmen Böhrer Baumaschinen GmbH & Co. KG.

Im Rahmen der Unternehmensbesichtigung veranschaulichte Geschäftsführer Kuno Böhrer zunächst die Entwicklung, des seit über 50 Jahren in Walldürn bestehenden Baumaschinenhändlers. „Mein erklärtes Ziel war es nach der Übernahme der Geschäftsführung im Jahr 1982 schon immer, das Unternehmen auf weiteren Märkten zu etablieren. In den letzten 18 Jahren haben wir durch die Errichtung fünf weiterer Niederlassungen fast den gesamten süddeutschen Raum erschlossen. Heute beschäftigen wir 110 Mitarbeiter an sechs Standorten in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen.“, so Kuno Böhrer.

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Das Unternehmen versteht sich dabei als Multimarkenzentrum und ist nicht fest an einen einzigen Hersteller gebunden. Durch diese Philosophie kann das Team um Kuno Böhrer dem Kunden immer das jeweils beste auf dem Markt verfügbare Arbeitsgerät, abgestimmt auf den individuellen Bedarf, anbieten. Neben dem Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen bilden die Baumaschinenvermietung sowie die Reparatur und der Ersatzteilhandel weitere wichtige Säulen für das Unternehmen.

Um die Firma weiterhin auf Wachstumskurs zu halten und um einen etwaigen Generationenwechsel vorzubereiten, wird Kuno Böhrer seit April dieses Jahres durch Marc Braun in der Geschäftsleitung unterstützt. Als nächstes großes Projekt steht für die beiden Geschäftsführer die Errichtung einer neuen Firmenzentrale in Walldürn an. Diese wird sich wie der bisherige Betrieb ebenfalls in der Buchener Straße wiederfinden. Die Planungen sehen vor, auf dem Gelände gegenüber der Waschstraße Schmitt, ein zweistöckiges Bürogebäude zu errichten. Daneben gibt es eine kleine Ausstellungsfläche und im hinteren Grundstücksteil ein neue und modern ausgestattete Werkstatt.

Die Investition hierfür bezifferte Kuno Böhrer dabei auf eine Summe größer 2 Mio. Euro. Begründet wird das Invest damit, dass sich das Verhältnis der Zahl der Mitarbeiter in der Werkstatt zu den Büroarbeitsplätzen deutlich geändert hat. Gab es früher noch 20 Werkstattmitarbeiter und sechs Bürokräfte, ist es heute quasi gedreht. Geschäftsführer Böhrer erläuterte dazu: „Inzwischen erfolgt die gesamte Verwaltung unserer Standorte, ebenso die Finanzbuchhaltung und die Steuerung des operativen Geschäfts, von Walldürn aus. Dies erfordert zahlreiche Anpassungen und Veränderungen – auch in den Räumlichkeiten.“

Bürgermeister Markus Günther  zeigte sich von den Zukunftsplänen beeindruckt: „Ich freue mich sehr darüber, dass Kuno Böhrer nicht nur am Standort Walldürn festhält, sondern diesen mit der Errichtung der neuen Firmenzentrale gleichzeitig stärken wird.“ Von Seiten der Verwaltungseinrichtungen boten Stadtbaumeister Berlin und Wirtschaftsförderer Dörr dem Unternehmen weiterhin ihre Unterstützung an.

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