„Windräder im Odenwald? – Nein Danke!“

(Symbolbild – Pixabay)

Oliver von Falkenburg tritt Werte-Union bei

Die CDU Oberzent möchte der rücksichtslosen Landschaftszerstörung in der einzigartigen Natur in Oberzent weiter Einhalt gebieten, so der Oliver von Falkenburg. Der Fraktionsvorsitzende der CDU Oberzent lässt keine Zweifel offen, dass die vermeintliche Energiewende für die Natur keinen Platz lässt und industrielle Anlagen im Odenwald verheerenden Schaden anrichten. Er betont deshalb: „Die Rodungen im Zusammenhang mit Windkraftanlagen in unserem schönen Odenwald stellen schwerwiegende Eingriffe dar und führen damit zu einem ökologischen Desaster“.

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Der Stadtverband im Odenwald teilte diesbezüglich bereits im zurückliegenden Kommunalwahlkampf in Oberzent kräftig aus. Auch Sebastian Reischmann misst diesem Thema einen hohen Stellenwert zu. Der Vorsitzende der Werte Union Hessen bekräftigt: „Der Verlust der Lebensqualität durch Windrotoren liegt für mich klar und deutlich auf der Hand. Die Höhenzüge im Odenwald müssen mit aller Entschlossenheit geschützt werden“.

Im Kerne geht es beiden darum, die schöne Natur und damit den Lebensraum für Mensch und Tier im Odenwald zu erhalten. „Die Interessen der Projektierer sind wirtschaftlicher Natur, die die Landesregierung mit fehlgeleitetem grünem Gedankengut durchsetzt“, möchte Reischmann betont wissen. „Nur klare Positionen in den kommunalpolitischen Gremien können den Odenwald vor der weiteren Bebauung retten“, so Oliver von Falkenburg. Er betont darüber hinaus: „Dem Odenwald mangelt es an der erforderlichen Windhöffigkeit zur grundlastsicheren Energieversorgung“.

Für Reischmann kann auf die Frage, wo der Strom herkommen soll, Wind und Sonne nicht der Weisheit letzter Schluss sein. „Der entscheidende Punkt ist, die Wetterabhängigkeit und das Erfordernis nicht realisierbarer gigantischer Stromspeicher“, ergänzt Sebastian Reischmann. Für Oliver von Falkenburg hat der Flächennutzungsplan mit seiner Ablehnung durch das Regierungspräsidium und dem Nichterfolg der ersten Klage seine Verbindlichkeit verloren: „Der schlichtweg faule Kompromiss und sein Ziel eine Verspargelung zu verhindern kann im Odenwaldkreis nicht mehr erreicht werden, orientiert man sich doch bereits an der größeren Vorauswahl im Rahmen des Regionalplans“. Für Sebastian Reischmann ist klar, dass man sich in der Region parteiübergreifend ernsthafte Gedanken machen muss, wie man sich künftig verhält, wenn das Bestreben darin liegen soll jedes weitere Windrad in Oberzent und im Odenwald zu verhindern. Vor dem Hintergrund der immer wieder auftretenden Bedrohung für das Stadtgebiet mit industrieller Windkraft, will die CDU Oberzent sowohl ein positives Ausrufezeichen für die angrenzenden Regionen setzen, als auch die politische Zusammenarbeit fördern. Für die örtlichen Christdemokraten besteht für die neue Stadt Oberzent eine Chance in einer unbebauten Landschaft.

Eine Bebauung mit Windkraftanlagen stellt für sie hingegen einen erheblichen Schaden für die touristische Attraktivität im ländlichen Raum dar. „Die Windkraftanlagen stellen einen Anschlag auf das Kapital der vom Tourismus abhängigen Menschen dar“, sagt Sebastian Reischmann und Oliver von Falkenburg fügt hinzu: „Vor dem Hintergrund eines sanften Tourismuskonzeptes möchten wir das aktive und unberührte Naturerlebnis in Oberzent bewahren“. Derzeit befindet sich das Planungsgebiet „Katzenwinkel“ durch die Firma Juwi im Fadenkreuz.

Hierzu hat die CDU Oberzent eine klare und unumstößliche Haltung. „Die Einschüchterungen folgen der üblichen Vorgehensweise der Projektierer. Man rasselt mit den Säbeln, in der Hoffnung, dass die parlamentarischen Vertreter vor Ort einknicken“, resümiert Sebastian Reischmann. „Zum einen wird hier die kommunale Selbstverwaltung mit Füßen getreten, zum anderen entsteht der unhaltbare Zustand, dass die Windkraftanlagen bis zu 700 Meter an Etzean heranreichen, wenn man das Hofgut mit seiner Pferdezucht zur Ortslage rechnet“, sind die abschließenden Worte von Oliver von Falkenburg.

In der gemeinsamen Runde sicherte der Landesvorsitzende der Werte Union Hessen der CDU Oberzent seine politische Unterstützung zu, um den Interessen des Odenwaldes auch hessenweit mehr Gehör zu verschaffen. „Es ist höchste Zeit die Energiepolitik auf ein vernünftigen Kurs zu bringen“, so Reischmann. „Dafür müssen die vernünftigen Kräfte innerhalb der Union ihre Kräfte bündeln und ich freue mich sehr darüber, dass mit Oliver von Falkenburg der Fraktionsvorsitzende der CDU Oberzent Mitglied der Werte Union Hessen geworden ist und die Basisbewegung innerhalb der Union tatkräftig unterstützt. Die Werte Union steht die für einen Politikwechsel zurück zu einer liberal-konservativen, bürgerlichen Politik der Verantwortung und der Vernunft“, so Reischmann.

Die CDU Oberzent möchte ihrerseits den eingeschlagenen klaren Kurs beibehalten und weiterhin Überzeugungsarbeit in der Gesellschaft vor Ort leisten. Gerne ist man auch bereit, als zuverlässiger Ansprechpartner für Bürgerinitiativen zu fungieren.

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1 Kommentar

  1. Lese ich richtig, dass die CDU die Windkraft einfach nur in der Hauptsache aus ästhtischen Grüden ablehnt, aber nicht in der Lage ist, einen Vorschlag zu machen, woher der Strom sonst kommen soll?

    Welchen „verheerenden Schaden“ richten Windräder an? Wenn schon Windräder „verheerend“ genannt werden, welche Vokabeln benutzt die CDU dann für den Klimawandel durch Kohle und Erdöl oder für den Schaden durch einen GAU wie in Fukushima?

    Kann man diese CDU noch erntstnehmen?

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