Grünes Licht für rote Wagen

Symbolbild

Kreis fördert die Anschaffung von sieben neuen Feuerwehrfahrzeugen mit 145.000 Euro – Auch Gerätewagen Gefahrgut in Mosbach und Buchen werden ersetzt

Obrigheim. (pm) Gleich sechs Städte und Gemeinden erhalten Zuwendung des Landkreises zur Anschaffung von insgesamt sieben neuen Feuerwehrfahrzeugen. Dies beschloss der Ausschuss für Verwaltung und Finanzen bei einer Sitzung in Obrigheim.

Entsprechend des einstimmigen Votums bekommt Buchen 27.600 Euro an Kreismitteln für ein Löschgruppenfahrzeug (LF 10) für die Abteilung Bödigheim, Billigheim 19.800 für ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) für die Abteilung Sulzbach, Hardheim 19.800 für ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) für die Abteilung Gerichtstetten sowie 15.600 Euro für ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) für die Abteilung Hardheimer Höhe. Zudem erhält Schefflenz 27.600 Euro für ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) für die Abteilung Oberschefflenz, Rosenberg 19.800 Euro für ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) für die Abteilung Hirschlanden und Mudau 15.600 Euro für ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) für die Abteilung Langenelz.

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„Unsere Freiwilligen Feuerwehren arbeiten hochprofessionell. Dafür müssen wir Ihnen aber auch die notwendigen Hilfsmittel auf dem aktuellen Stand der Technik an die Hand geben“, unterstrich Landrat Dr. Achim Brötel die Notwendigkeit der Investition von rund 145.000 Euro.

Voraussetzung für die Förderung des Landkreises war, so der Hinweis des Landrats, dass das Land Baden-Württemberg die Beschaffung mit mindestens 40 Prozent der anerkannten Kosten oder mit einem Festbetrag gefördert hat. Die Landeszuwendungen in Höhe von 486.000 Euro waren im Vorfeld bewilligt worden. Die Zuschüsse des Landkreises orientieren sich prozentual an der Landesförderung und werden im Jahr 2019 ausbezahlt.

Grünes Licht wurde auch für die Ersatzbeschaffung von zwei Spezialfahrzeugen, den so genannten Gerätewagen Gefahrgut (GW-G), der Freiwilligen Feuerwehren Mosbach und Buchen gegeben. Bei Einsätzen mit umweltgefährdenden Stoffen können besonders geschulte Feuerwehrleute mit dem Material in diesen Wagen Gefahrstoffe nachweisen, auffangen und umfüllen. Die Fahrzeuge leisten daher unerlässliche Dienste, beide haben aber nahezu Oldtimerstatus erreicht. „Die Wagen stehen zwar im Eigentum der jeweiligen Kommune, werden aber im ganzen Landkreis eingesetzt. Wir schlagen daher vor, dass der Landkreis in diesem Fall die von der Landesförderung nicht abgedeckten Kosten für die Beschaffung übernimmt“, erklärte der Landrat den umfassenden Verwaltungsvorschlag.

Diesem Vorschlag folgten die Ausschussmitglieder einstimmig, verbunden mit dem Dank an die Feuerwehrleute für die Unterhaltung der Wagen und die zum Teil heiklen Einsätze. Beschlossen wurde die Förderung der Ersatzbeschaffung eines Abrollbehälters Gefahrgut (AB-G) durch die Stadt Mosbach, der dann von einem Wechselladerfahrzeug aufgenommen werden kann. Die Stadt Buchen lässt hingegen die zukünftige Ausstattungsvariante noch ermitteln. Auch diese Ersatzbeschaffung wurde befürwortet. Mosbach soll den Ersatz im Jahr 2019 erhalten, Buchen dann im Jahr 2020.

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