Seckach: Auf dem Weg zur Vorzeigegemeinde

(Symbolbild - Pixabay)

(lm) Weiter auf direktem Kurs zu einer Vorzeigegemeinde im Hinblick auf die Gewinnung von regenerativen Energien und Kinderbetreuungsangeboten steuert die Gesamtgemeinde Seckach mit ihren auch überregional bedeutsamen Großprojekten.

So soll auf einem Geltungsbereich von 1,74 Hektar am nordwestlichen Ortsrand der Zentralgemeinde eine moderne und zukunftsträchtige Kindertagesstätte und auf den Gemarkungen Seckach, Großeicholzheim und Zimmern insgesamt vier neue großflächige Photovoltaikanlagen entstehen.

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Nachdem sich bereits Gemeinderat, Gemeindeverwaltung und Planer mit diesen Themen befasst hatten, wurden nun sowohl die Öffentlichkeit als auch die zuständigen Behörden und Institutionen zu diesen Planungen angehört und die eingegangenen Änderungswünsche in die fortgeschrittenen Planungen bezüglich der erforderlichen Bebauungspläne mit aufgenommen.

Im Seckacher Rathaus trafen sich nun die Vertreter der Mitgliedsgemeinden Seckach und Adelsheim im Gemeindeverwaltungsverband „Seckachtal“, in dessen Zuständigkeit die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes für die Gemarkungen der Stadt Adelsheim und der Gemeinde Seckach fällt, unter Vorsitz des Adelsheimer Bürgermeisters Klaus Gramlich. Hierbei ging es vordringlich um die 1. und 2. Änderung der 1. Fortschreibung dieses Flächennutzungsplanes, die beide im Parallelverfahren zu den entsprechenden Bebauungsplänen für die Kindertagesstätte Seckach und die vier Solarparks durchgeführt werden. Dabei wurden im Verfahren zur 1. Änderung die Abwägungen der jeweiligen eingegangenen Stellungnahmen aus der Offenlegung (Öffentlichkeit und Behörden) vorgenommen.

Wie Dipl.-Ing Bergmann vom Ing.-Büro IfK Mosbach erläuterte, hatten keine der Stellungnahmen gravierende Vorgaben oder Änderungen beinhaltet, die die Realisierung der Vorhaben verhindern oder erheblich einschränken würden. Daraufhin erteilte der Gemeindeverwaltungsverband seine Zustimmung.

Im Einzelnen ging es dabei neben der Kindertagesstätte in Seckach um die Solarparks „Roter Markstein/Hirschboden“ auf Gemarkung Seckach, „Krumme Fürch“ auf Gemarkung Seckach und „Hohler Stein/Speckengrund“ auf Gemarkung Seckach/Großeicholzheim. Diese Änderung muss nun dem Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis vorgelegt werden. Der Solarpark „Winterberg“ auf Gemarkung Seckach/Zimmern ist Inhalt der zweiten Änderung der Flächennutzungsplanfortschreibung. Die Verbandsversammlung hatte in der Sitzung jetzt die Übernahme dieses Plangebiets in den Flächennutzungsplan beschlossen. Die vier Solarparks werden allesamt durch auswärtige Firmen erstellt und betrieben.

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