Ein Dorf sieht schwarz

(Foto: Prokino Filmverleih GmbH)

Culture-Clash-Komödie aus Frankreich –

Osterburken. (pm) Die Kulturkommode Osterburken e.V. zeigt in ihrer Reihe „Der besondere Film“ am Samstag, den 17. November 2018, im Marc-Aurel-Saal des Römermuseums die französische Filmkomödie „Ein Dorf sieht schwarz“.

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Als frisch diplomierter Arzt hat es der Kongolese Seyolo Zantoko (Marc Zinga) in den siebziger Jahren nicht leicht, in Frankreich einen Job zu bekommen. Mit der Politik in seiner Heimat unzufrieden, beschließt er, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und tritt, auch in Hoffnung auf die französische Staatsbürgerschaft, im nordfranzösischen Dorf Marly-Gomont eine neue Stelle als Landarzt an. Der Bürgermeister am Ort ist erleichtert: Nach dem langen chronischen Ärztemangel ist die medizinische Versorgung nun endlich gesichert; das wird seiner Wiederwahl helfen.

Seyolos Familie indessen trifft bei Ankunft der Schlag: Seine lebenslustige Ehefrau Anne (Aïssa Maïga) hat am Telefon nur etwas von „Paris“ verstanden, stattdessen kommt sie mit den beiden Kindern Sivi und Kamini in einem grauen Kuhdorf am Ende der Welt an. Einquartiert wird die Familie dort im heruntergekommenen Gemeindehaus. Im Alltag begegnen ihnen die Dörfler mit Angst und Feindseligkeit. Die Praxis des „Medizinmanns“ meiden sie, vom allerersten Schwarzen im Ort wollen sie sich nicht behandeln lassen. Seyolo jedoch, unbeirrt zuversichtlich, bemüht sich nach Kräften um die Sympathie der kauzigen Hinterwäldler, während Frau und Kinder auf ihre Weise versuchen, in der Dorfgemeinschaft anzukommen. Und nun trifft auch noch die illustre Verwandtschaft ein.

Die Filmidee zu dieser liebenswerten Komödie (Regie: Julien Rambaldi) beruht auf realen Begebenheiten: Kamini Zantoko, der Sohn des wahren Seyolo Zantoko, hat mit dem Drehbuch die Geschichte seiner Familie aufgeschrieben. Er landete im Jahr 2006 mit einem Rapsong über seine Kindheitserinnerungen in der Provinz von Marly-Gomont einen viralen Internet-Hit.

Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.kulturkommode.de.

Infos im Internet:

www.kulturkommode.de

© www.NOKZEIT.de


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