PiranHAs unterliegen in Mundelsheim

Am Ende zu deutliche Niederlage – Lazarett füllt sich weiter

(mb) Die Enttäuschung war groß nach der 34:27-Auswärtsniederlage beim TV Mundelsheim. Zum einen, weil man trotz unzähliger technischer Fehler und Fehlwürfen gut fünf Minuten vor dem Ende nur zwei Treffer im Rückstand lag und zum anderen, weil mit R. Filipovic und T. Landenberger wichtige Stützen der Mannschaft verletzt ausfallen werden.

Zu Beginn der Partie sahen die zahlreich vertretenen Zuschauer aus Neckarelz eine ausgeglichene Phase, die bis zum 3:3 Bestand hatte. Bereits hier hätte man sich jedoch durch weniger Fehler den ersten Vorteil verschaffen könne. Als weitere Fehlwürfe hinzukamen erhöhten die Gastgeber schnell auf 3:5 und Trainer Pejic beantragte eine Auszeit (11.).

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In der Folge konnte man das eigene Spiel stabilisieren, schaffte es jedoch nicht, den Vorsprung der Gäste zu verkürzen. Erst nach einem Doppelschlag der Halder-Brüder binnen 30 Sekunden war man wieder auf zwei Tore dran (8:10). Einen verworfenen 7-Meter später und mit auf Grund mangelnder Abstimmung in der Abwehr war man jedoch wieder mit 9:13 im Hintertreffen. Die PiranHAs kämpften jedoch weiterhin vorbildlich und so konnte man mit dem Pauspfiff noch zum 13:15 aufschließen.

Gut eingestellt startete man in den zweiteb Durchgang, musste jedoch direkt zwei Pfostentreffer verbuchen, die der Gegner in eigene Treffer ummünzen konnte. So lief man schnell wieder dem fast schon obligatorischen Rückstand von vier Treffern hinterher. Die Neckarelzer zeigten nun aber eine reifere Spielanlage und waren schnell wieder in Schlagdistanz (16:18 bzw. 19:21).

Gut 20 Minuten vor dem Ende dann allerdings die erste Hiobsbotschaft: T. Landenberger wurde beim Kampf um den Ball am Kinn getroffen und musste die Partie mit einer Fleischwunde beenden. Sichtlich verunsichert konnten die PiranHAs in der Folge auch eine Überzahlsituation nicht nutzen und so ging der TV beim Stande von 22:27 bei noch etwa zehn Minuten auf der Uhr erstmals fünf Treffer in Führung.

R. Filipovic erzielte in einer Einzelaktion schließlich den nächsten Treffer für die HA, wurde hierbei jedoch gefoult und lande ungeschickt auf dem Boden. Inzwischen ist klar, dass er sich bei dieser Aktion den Mittelfuß gebrochen hat und erstmal sechs Wochen Gips tragen wird. Die verbliebenen Spieler zeigten nun Moral und verkürzten durch drei Treffer in Folge auf 27:29 (56. Spielminute). Mit der Umstellung auf eine noch offensivere Abwehr setzte man alles auf eine Karte, fing sich hierdurch aber noch einige unnötige Treffer zum letztlich zu deutlichen 27:34 Endstand.

Für die HA gilt es nun, die Wunden zu lecken und trotzt der personellen Rückschläge möglichst schnell wieder in ein positives Fahrwasser zu kommen. Ansonsten droht bei der kommenden Auswärtspartie beim Tabellenführer Weinstadt eine Klatsche (24.11./20.00 Uhr). Und auch die sich anschließende Auswärtsaufgabe in Großbottwar hat es in sich (01.12./20.00 Uhr).

Für die HA Neckarelz:

Tobias Rüdele, Nico Seyboth (beide Tor); Robert Filipovic (6/1), Christoph Pischel (1), Michael Brauch (1), Marco Liegler (1), Stephan Bräuchle (1), Tim Landenberger (4), Matthias Halder (7/1), Johannes Riedinger, Dominik Deschner, Lukas Halder (6)

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