Quartierssanierungskonzept in Schwarzach

(Foto: Hahn)

Wald, Natur und Umweltschutz in der Grundschule

(mh) Seit 2016 stehen in Schwarzach die Themen Klimaschutz und Ressourcenschonung bei der Zukunftsgestaltung ganz oben auf der Tagesordnung: Im Rahmen eines energetischen Quartierssanierungskonzepts, übrigens das erste im Neckar-Odenwald-Kreis, will man viel für die Umwelt tun. Zielstellung ist, die Bereiche Freibad, Schwarzach-Halle, alla hopp!-Gelände, Jäger-Areal, Wildpark und Wohnmobil-Stellplatz in Bezug auf Energie und Wärme möglichst sinnvoll und vor allem umweltschonend miteinander zu verbinden.

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Die Initialzündung für dieses Quartierssanierungskonzept ging von der Energieagentur Neckar-Odenwald (EAN) unter Leitung von Uwe Ristl aus. Zusammen mit der Umwelt- und Energieagentur Karlsruhe (UEA) wird dieses Projekt seither engagiert angegangen und umgesetzt.

Dazu gehört auch, dass an der örtlichen Grundschule die Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Natur einen wichtigen Platz im Lehrplan einnehmen. Bereits im vergangen Jahr wurde die Themenbereiche Müll und dessen Vermeidung intensiv angegangen. Höhepunkte waren der Besuch der Kreismülldeponie Sansenhecken in Buchen und der Besuch von „echten Abfallfahrzeugen“ in der Grundschule, die von den Kindern gründlich in Augenschein genommen und inspiziert wurden.

Dieses Jahr stand unter dem Motto „Natur und Wald“. Vor den Sommerferien erfuhren die Grundschüler in Projektwochen zum Thema Wald viel Spannendes und Wissenswertes. Sie erlebten den Wald mit allen Sinnen. Im Wald konnte den Grundschülern über alle vier Klassenstufen hinweg mit Schnitzeljagd, Waldkunst, Sinnesspielen und Flechten viel Wissen und Informationen spielerisch vermittelt werden.

In Zusammenarbeit mit dem Forstamt wurde sogar ein Baum unter fachkundiger Anleitung gefällt. So war dann auch das Kasperletheater „Kussani“ aus Riegelsberg ganz auf Wald und Natur ausgerichtet. Zur Freude der Dritt- und Viertklässler hat sich der ortsansässiger Landwirt Thorsten Lutz angeboten, die Kinder immer wieder mit auf seine Felder zu nehmen. So konnten die verschiedenen Wachstumsphasen bei mehreren Getreidearten vor Ort betrachtet werden.

„Wissen und Liebe über und zur Natur“, so Uwe Ristl von der EAN, „ist gerade bei Grundschülern sehr wichtig – das prägt für ein ganzes Leben“. Im Rahmen des Quartiersanierungsmanagements wurde dieses Waldprojekt als wichtiger Baustein im Bereich Bewusstseinsbildung auch finanziell mit KfW-Mitteln unterstützt, was die Grundschule unter Leitung von Rektorin Claudia Kronschnabel besonders freute.

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