Mosbach: Verletzte im Postzentrum

(ots) Ein rätselhafter Fall beschäftigte am Dienstag die Mosbacher Polizei sowie die Feuerwehr. Am Morgen wurde gegen 8.30 Uhr gemeldet, dass drei Mitarbeiterinnen des Postverteilerzentrums in der Mosbacher Pfalzgraf-Otto-Straße vom Rettungsdienst wegen starker Übelkeit ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Die Mosbacher Feuerwehr führte Messungen durch und Spezialisten der Berufsfeuerwehr Mannheim rückten an. Letztere nahmen einen Postbehälter zur Untersuchung mit. Zunächst wurde angenommen, dass ein Wildschweinvergrämungsmittel (Hukinol), das per Internet bestellt werden kann, ausgelaufen ist.

Nach der ersten Untersuchung wurde jedoch davon ausgegangen, dass es sich bei dem übelriechenden Stoff um Buttersäure handelte, die in sogenannten Stinkbomben zum Einsatz kommt. Nachgewiesen werden konnte jedoch bislang keiner der vermuteten Stoffe. Die drei Verletzten konnten noch am Dienstag wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Hinweise, dass sich jemand einen bösen Scherz erlaubt hatte, gibt es bislang nicht. Wahrscheinlicher ist, dass in einem Paket während des Transports eine Ampulle zerbarst. Die Messweerte überschritten keinerlei Grenzwerte. Inzwischen konnte die Arbeit im Verteilerzentrum wieder aufgenommen werden.

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