Anerkennung für den Dienst am Menschen

Tanja Bauer im Gespräch mit Patrizia Helter von der Theatergruppe der Johanniter-Jugend. Die Jugendlichen sorgten für ein besonderes Dankeschön an die Ehrenamtlichen der Johannes-Diakonie.  (Foto: Walter)

Johannes-Diakonie würdigte ihre Ehrenamtlichen mit einer Dankesfeier

Mosbach. (pm) „Heute wollen wir die Verdienste besonderer Menschen würdigen“, begrüßte Tanja Bauer die vielen Gäste im fideljo. Die Ehrenamtskoordinatorin hatte die freiwilligen Helferinnen und Helfer der Johannes-Diakonie ins Mosbacher Kultur- und Begegnungszentrum eingeladen, um all denjenigen Danke zu sagen, die das ganze Jahr über unermüdlich und selbstlos ihre Zeit anderen Menschen schenken.

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Über 80 bürgerschaftlich Tätige, die an den verschiedenen Standorten der Johannes-Diakonie zum Einsatz kommen, waren der Einladung gefolgt. Sie alle erlebten einen abwechslungsreichen Abend mit Tanz, Theater und Musik. Die freiwilligen Helfer unterstützen die Johannes-Diakonie beispielsweise in ihrer Freizeit im fideljo, engagieren sich als Lesepaten, bringen sich in die Seniorenarbeit der Johannes-Diakonie ein, gehen mit Menschen mit Unterstützungsbedarf spazieren, ins Café oder ins Kino, treiben gemeinsam Sport, machen handwerkliche oder kreative Angebote und vieles mehr.

Meistens wirkten Ehrenamtliche im Verborgenen und halten das, was sie tun, für selbstverständlich, so Tanja Bauer. „Doch wer sieht, wo Hilfe gebraucht wird und mit anpackt, hat auch Anerkennung verdient.“ Sie sei stolz darauf, mit so vielen Menschen zusammenarbeiten zu dürfen, die ihre Zeit freiwillig, selbstlos, unentgeltlich und mit viel Herzblut für andere einbringen. „Danke für euer Tun!“

Auch Vorstand Jörg Huber würdigte den Einsatz der Helferinnen und Helfer und dankte im Namen der Johannes-Diakonie herzlich. In seinen Dank schloss er die vielen Mitarbeitenden verschiedener Firmen der Region mit ein, die im zurückliegenden Jahr an Freiwilligentagen ihre Arbeitskraft für einzelne Projekte zur Verfügung stellten. Für Martin Adel, neuer Vorstandsvorsitzender der Johannes-Diakonie, senden die Ehrenamtlichen auch ein wichtiges gesellschaftliches Signal für ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. „Mit ihrem Wirken bei uns stehen Sie für Inklusion!“. Beide Vorstände machten darüber hinaus deutlich, dass es einer Menge an Planungsarbeit und Vorbereitungen bedürfe, um die Arbeit der Freiwilligen zu koordinieren – und dankten auch ihrer Ehrenamtskoordinatorin. „Sie leisten diese Arbeit in hervorragender Weise und mit besonders viel Herzblut.“

Einmal mehr sorgte das Rahmenprogramm der Feier für besondere Momente. Für Musik sorgte die „Band of Mountain School“, die Schulband der Johannesberg Schule, unter der Leitung von Roswitha Warin. Bühne frei hieß es dann für die Theatergruppe der Johanniter-Jugend unter der Leitung von Patrizia Helter. Die Jugendlichen sorgten mit dem Stück „Johanna und Johannes – Nächstenliebe ist Ehrensache“ für ein besonderes Dankeschön an die Ehrenamtlichen. Spontan griff abschließend auch der Wertheimer Liedermacher und Barde Bousch Bardarossa – selbst ehrenamtlich bei der Johannes-Diakonie aktiv – zur Gitarre und unterhielt mit seinen Weisen.

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