PiranHAs stellen Heimstärke unter Beweis

Symbolbild

Neckarelzer Handballer mit 35:28 Erfolg gegen den direkten Konkurrenten

(mb) Der Befreiungsschlag ist geglückt! Nach zuletzt weniger erfolgreichen Partien konnten die Landesliga-Handballer aus Neckarelz endlich wieder einen doppelten Punktgewinn verbuchen. Hierdurch konnte man die Abstiegsränge zumindest kurzfristig wieder verlassen.

Den ersten Wurf der der Partie musste der ansonsten gut haltende N. Seyboth aus dem eigenen Netz holen. Dann allerdings legte die HA durch die Halder-Brüder vor und beim 4:2 nach gut sieben Minuten war man erstmals mit zwei Treffern in Front. Nach einem weiteren Treffer galt es nun, die erste Unterzahl der Partie zu überstehen. Hier agierte man allerdings zu überhastet und die HSG nutzte den Vorteil konsequent, um beim 5:5 wieder auszugleichen. Grund genug für Trainer Pejic, die erste Auszeit zu erbitten.

Seine Ansprache schien vor allem M. Halder und D. Deschner erreicht zu haben, denn im Alleingang stellten diese beiden auf 10:6 für die Hausherren. Hierbei profitierten die PiranHAs vor allem von der bissigen Abwehrarbeit, die den Gegner vor Probleme stellte. So war es nun an den Gästen, sich beim Stande von 12:7 nach gut 20 Minuten neu einzustellen.

Bis zur Halbzeitpause blieben allerdings weiter die Pejic-Jungs am Drücker. Über 14:7 stellte man bis zum Pausenpfiff der gut leitenden Unparteiischen Klindera/Kluge auf 19:11. Nachdem der erste Durchgang schon beendet war, landete ein direkter Freiwurf der Gäste im Gesicht eines PiranHAs. Auch hier behielten die Schiris einen kühlen Kopf und zeigten folgerichtig die rote Karte.

In der Halbzeit schienen sich die Gäste einiges vorgenommen zu haben: direkt nach Wiederanpfiff legten sie los wie die Feuerwehr. Die Jungs aus dem Elzmündungsraum dagegen hatten leichte Probleme, an die überzeugende Leistung aus dem ersten Durchgang anzuknüpfen. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass die HSG nach gerade einmal sieben gespielten Minuten auf 21:16 verkürzen konnte. Eine Auszeit sollte den Spielfluss der Gäste unterbrechen.

Dies gelang dann auch bestens und die HA fand wieder in die Spur. Zwei schnelle Treffer vergrößerten das Polster wieder und die Sicherheit, vor allem im Angriff war nun zurück. Gegen die offensiv ausgerichtete Abwehr der HSG fand man nun endlich die richtigen Lösungen und eine gute viertel Stunde vor dem Ende stand es 26:20. Eine weitere Unterzahl sowie ein Strafwurf für die Gäste hätten die Partie nochmals zum Kippen bringen können: der erst in dieser Woche alt genug für die Aktiven gewordene M. Irouschek parierte jedoch souverän und hielt seine Farben so oben auf.

In den letzten zwölf Minuten agierten die Gäste dann nochmals offensiver. Die sich so ergebenden Lücken nutzte M. Brauch gekonnt aus und erzielte vier der letzten sechs Treffer für die HA. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sowie einem wieder einmal tollen Publikum konnte man so am Ende einen verdienten Heimsieg feiern.

Nun gilt es, in der kommenden Woche nochmals die letzten Kräfte vor der Weihnachtspause zu mobilisieren. Dann trifft man in Pfedelbach auf den Bezirksnachbarn von der HSG Hohenlohe. Auch die HSG steckt mitten im Abstiegskampf, so dass ein Punktgewinn gleich doppelt etwas bringen würde. Gespielt wird am Samstag, den 22.12.2018 um 20.00 Uhr. Für Mannschaft und Fans kommt ein Bus zum Einsatz. Interessenten werden gebeten, sich bei der Geschäftsstelle (info@piranhas-neckrelz.de) zu melden.

Für die HA Neckarelz: Nico Seyboth, Maximilian Irouschek (beide Tor); Christoph Pischel (2), Michael Brauch (7/1), Marco Liegler (4), Stephan Bräuchle (2), Tim Landenberger (4), Matthias Halder (9/3), Johannes Riedinger (1), David Jax, Dominik Deschner (5), Lukas Halder (1)

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