Keine schöne Bescherung

Symbolbild

18:24 Niederlage der HA Neckarelz gegen die HSG Hohenlohe

(mb) Gegen die HSG Hohenlohe nur 24 Treffer zu erlauben, das ist schon ganz ordentlich. Wenn man selbst aber nur 18 Mal den Ball im gegnerischen Tor unterbringen kann, dann ist das eindeutig zu wenig.

Bereits früh in der Partie zeichnete sich ab, dasa es bei der HA im Angriffsspiel hapern würde. So sollte der erste Treffer für die PiranHAs dann auch erst in der 14. Spielminute fallen. Bis dahin hatten die Gastgeber bereits sechs Mal getroffen. Die Führung der Hausherren hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, wäre nicht zumindest die Abwehrarbeit auf Neckarelzer Seite brauchbar gewesen.

Und auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte sollte sich nur wenig Besserung einstellen. Lediglich M. Halder und T. Landenberger konnten zumindest ab und an den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen.

Auch diverse Versuche die Aufstellung anzupassen, sei es mit sieben Feldspielern oder zwei Kreisläufern, wollten keine positiven Impulse bringen. Hier zeigte sich ganz klar, dass die ungewohnte Aufstellung auf Grund der Verletzungssituation -zumeist mit einem Linkshänder im linken Rückraum- eben nicht eingespielt ist. Folgerichtig ging es mit einem Zwischenstand von 6:13 in die Kabine.

In der Halbzeitpause nahm man sich vor, im zweiten Durchgang eine bessere Leistung an den Tag zu legen. Zwar führte das ungeliebte Harz auch in dieser Halbzeit zu einigen katastrophalen Abspielfehler, insgesamt jedoch zeigte man sich doch verbessert.

Die ersten beiden Treffer gehörten der HSG. In der Folge agierte die HA jedoch auf Augenhöhe und konnte 7:16 drei Mal in Folge einen Doppelpack landen. So war man beim Stand von 13:18 nach 43 gespielten Minuten zumindest einigermaßen zurück im Spiel. In dieser Phase konnte sich T. Rüdele im Tor der PiranHAs immer wieder mkt guten Paraden auszeichnen.

Die abgeklärt agierenden Gastgeber behielten jedoch zu jeder Zeit die Übersicht und liesen die Mannen von Trainer Pejic nicht weiter als auf diese fünf Tore herankommen. Am Ende leuchtete so der schon benannte 18:24 Endstand von der Anzeigetafel.

In der Tabelle hat sich für die PiranHAs, was die Platzierung betrifft, nichts geändert. Mit Position 12 im Feld der 14 Mannschaften geht man auf dem ersten Abstiegsplatz in die Weihnachtspause. Die Hoffnungen liegen nun darauf, dass über die Feiertage einige der verletzten Spieler wieder zurückkommen werden. Dann wird man im kommenden Jahr alles daran setzten, den Klassenerhalt noch möglich zu machen.

Für die HA Neckarelz: Tobias Rüdele, Martin Kammerknecht, Maximilian Irouschek (alle Tor); Dominik Herbst, Christoph Pischel, Michael Brauch, Marco Liegler, Stephan Bräuchle, Marius Galm, Tim Landenberger (11/1), Matthias Halder (6/1), Johannes Riedinger, David Jax, Dominik Deschner (1)

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