Mosbacher kommt bei Lawine ums Leben

(Symbolbild – Pixabay)

(pol) Ein 32-jähriger Skifahrer und eine 25-jährige Skifahrerin, beide aus Mosbach, begaben sich gestern ins Skigebiet Damüls/Mellau. Beide waren mit entsprechender Lawinen-Notfallausrüstung ausgestattet. Der 32-Jährige beabsichtigte gegen 15.30 Uhr die markierte Piste Nr. 14 im Bereich „Fahl“ für eine Tiefschnee-Abfahrt im freien Schiraum zu verlassen. Unmittelbar nach dem Verlassen der markierten Abfahrt löste sich ein Schneebrett, welches als Lawine abging und den Mosbacher mitriss. Beim Stillstand der Lawine war der 32-Jährige knietief verschüttet und konnte aus diesem Grund der folgenden Nachlawine nicht mehr entkommen. Durch die Nachlawine wurde er gänzlich verschüttet.

Die 25-jährige Begleiterin setzte einen Notruf ab und suchte sogleich mit dem LVS-Gerät nach dem Verschütteten. Die Frau konnte den 32-Jährigen orten und dessen Kopf freilegen.

Reanimationsmaßnahmen durch die vor Ort anwesenden Rettungskräfte sowie des Notarztes verliefen ergebnislos.

Im Einsatz waren die Bergrettung Schoppernau mit 17 Personen, Bergrettung Damüls mit 25 Personen, Bergrettung Fontanella mit 19 Personen, Bergrettung Sonntag mit 17 Personen, Liftbetreiber mit zehn Mann und vier Fahrzeugen, Feuerwehr Damüls mit fünf Personen, Alpinpolizei mit drei Beamten, fünf Lawinensuchhunde und ein Kriseninterventionsteam.

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