Rekordangebot bei der 12. Nadelwertholzsubmission

Präsentation der Nadelwerthölzer auf dem Submissionsplatz in der Au in Eberbach. (Foto: pm)

730 Festmeter Lärche und 472 Festmeter Douglasien – Alle Stämme fanden einen Käufer ** 

Eberbach. (pm) Mitte Februar fand in den Räumen der Forstbetriebsleitung in Schwarzach die bereits 12. Nadelwertholzsubmission des Kleinen Odenwaldes statt. Die Submission wird in Zusammenarbeit der Unteren Forstbehörden des Rhein-Neckar-Kreises und des Neckar-Odenwald-Kreises durchgeführt.

Angeboten wurde in diesem Jahr eine Spitzenmenge von 1.205 Festmetern (Fm) aus der Region Odenwald-Kraichgau-Bauland sowie Heilbronn und Ludwigsburg. Diese entspricht einem Plus von 41 Prozent. Die Nadelhölzer wurden von 26 öffentlichen (22 Kommunen und vier ForstBW-Betriebsteilen) und sieben meist größeren privaten Forstverwaltungen und Forstbetrieben angeboten. Zwei Furnierwerke und elf Sägewerke und Holzhändler aus Deutschland und Österreich gaben für jeden der 549 Stämme/Lose ihre Gebote ab.

Der Durchschnittserlös lag bei 238 Euro/Fm und damit um 7 Prozent unter dem vorjährigen Ergebnis mit 255 Euro/Fm. Mit 730 Fm (plus 307 Fm / 42 Prozent) war die Lärche die meist angebotene Baumart. Diese brachte einen Schnitt von 268 Euro/Fm, der damit um 8 Prozent unter dem Erlös des Vorjahres lag. Anders als in den Anfangsjahren der Submission nutzen die Waldbesitzer den Termin bei der Lärche immer mehr um Sägeware neben den Spitzenstämmen anzubieten. Daher ist der langfristige Abwärtstrend der in Preisentwicklung über alle Qualitäten betrachtet verständlich. Das mit 640 Euro/Fm (894 Euro/Fm) höchste Gebot erhielt eine europäische Lärche. Bei einem Volumen von 2,34 Fm erlöste dieser Stamm 1.555,20 Euro. Die Spitzenlärche erzielte bei 4,21 Fm durch das Gebot von 612 Euro/Fm einen Gesamtwert von 2576,52 Euro.

Mit 470 Fm angebotenen Douglasien wurde das Vorjahresangebot um 68 Fm (plus 14 Prozent) überschritten. Der durchschnittliche Erlös fiel gegenüber dem Vorjahr qualitätsbedingt von 226,06 Euro/Fm mit 192,40 Euro/Fm (minus 15 Prozent) auf das bislang niedrigste Niveau. Bei der Douglasie hatten einige Anbieter die Qualitätsgrenzen nach unten überreizt. Dimension allein reichte nicht. Die Käufer boten qualitätsangepasst. Der höchste Preis betrug dennoch 348 Euro/Fm (327 Euro/Fm). Die Preisentwicklung für sehr hochwertige Stämme dieser Baumart blieb stabil. Die teuerste Douglasie erzielte bei 5,39 Fm 1498,42 Euro.

Anbieter und Kunden zeigten sich mit den Ergebnissen insgesamt zufrieden. Gelobt wurde der Service, die ansprechende Präsentation der Stämme wie auch die sehr gut erreichbare und schöne Lage des Platzes am Stadtrand von Eberbach. Der Dank der Forstbehörden gilt den Kunden für ihre fairen Gebote.

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