Wechsel beim Erwachsenenhospiz Mosbach

Unser Bild zeigt von rechts nach links, die bisherige Hospizkoordinatorin Birgit Schmidt, die neue Hospizkoordinatorin Uta Lang und Geschäftsführer Marcus Dietrich. (Foto: pm)

 

(pm) Nichts ist so beständig wie der Wandel, dies zeigt sich aktuell auch beim ambulanten ökumenischen Hospizdienst Mosbach. Nach sechsjähriger Tätigkeit beim Erwachsenenhospizdienst, davon mehr als fünf Jahre als verantwortliche Hospizkoordinatorin verlässt Birgit Schmidt den ambulanten ökumenischen Hospizdienst um sich künftig noch stärke in der Hospizarbeit zu engagieren.

Sie hatte die Aufgabe im Jahr 2012 von Ulrike Landes übernommen, die seinerzeit zum Kinderhospizdienst wechselte. Die derzeit laufende Ausbildung der neuen ehrenamtlichen Hospizbegleiter wird sie aber bis Jahresende fortsetzen und damit der Hospizarbeit im Mittelbereich Mosbach verbunden bleiben.

Geschäftsführer Marcus Dietrich dankte ihr für die geleistete Arbeit zum Wohle vieler sterbender Menschen in der Region, die mit dem ambulanten ökumenischen Hospizdienst eine Einrichtung nutzen können, deren ehrenamtliche Hospizbegleiter gerade in der schwierigsten Lebensphase für ihre Mitmenschen da sind. Mit aktuell 15 Hospizbegleitern steht ein bewährter Stamm von Ehrenamtlichen zur Verfügung, die sich Zeit nehmen um Sterbende zu beizustehen und Angehörige zu entlasten.

Am aktuellen Ausbildungskurs zum Hospizbegleiter nehmen 15 Personen teil, um nach dem Ende der Qualifizierungsmaßnahme, vermutlich im November, dann eigenständig Begleitungen zu übernehmen. Dies kann sowohl im häuslichen Umfeld, als auch in einer Pflegeeinrichtung oder sogar im Krankenhaus sein.

Die Aufgabe als Koordinatorin des ambulanten ökumenischen Hospizdienstes hat ab sofort Uta Lang aus Mudau übernommen. Als erfahrene Pflegefachkraft mit Weiterbildung in Hospiz- und Palliativbereich ist sie seit vielen Jahren im stationären Hospiz in Walldürrn tätig und wird in Mosbach in einen Teil ihrer Zeit nur für den ambulanten Hospizdienst aufbringen. Marcus Dietrich hieß sie entsprechend Willkommen und brachte seine Freude über die künftige Zusammenarbeit zum Ausdruck. Eine ihrer wesentlichen Aufgaben wird auch die Betreuung  und Koordination der ehrenamtlichen Begleiter, deren Fort- und Weiterbildung sein.

Der ambulante ökumenische Hospizdienst, der von der evangelischen und katholischen Sozialstation, dem evangelischen und katholischen Dekanat und dem Diakonischen Werk NOK getragen wird sieht es als eine wichtige Aufgabe an, die Begleitungen ganz individuell mit den zu begleitenden Menschen und deren Angehörigen abzustimmen. Dabei werden der zeitliche Umfang, Art und Gestaltung des Besuches zu Hause nach den persönlichen Wünschen, Bedürfnissen und Gegebenheiten gestaltet.

Wer weitere Informationen haben möchte, kann sich im Internet (s. unten) oder unter 0176/15147768 erkundigen.

Infos im Internet:

www.hospizdienst-mosbach.de

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