AWO – Appell gegen Fremdenfeindlichkeit

 Wilfried Pfeiffer (Vorsitzender AWO Bezirksverband Baden und Präsidiumsmitglied), Gabriele Teichmann, Klaus Dahlmeyer (Geschäftsführer AWO Baden) und Thomas Krczal, 1. Vorsitzender AWO Kreisverband Heidelberg. (Foto: pm)
(pm) Im 100. AWO-Jubiläumsjahr tagte der Bundesausschuss mit mehr als 100 Delegierten in Leipzig. Als Delegierte war auch Gabriele Teichmann dabei, die 1. Vorsitzende der AWO Neckar-Odenwald und Stellvertretende Vorsitzende der AWO Baden. Der Bundeausschuss bekräftigte das bundesweite Engagement der Arbeiterwohlfahrt gegen Rechtspopulismus und Ausgrenzung.

Der Bundesauschuss und vorab das Präsidium der AWO verabschiedeten den „Leipziger Appell“. Darin werden alle Gliederungen aufgerufen, sich weiter für die Achtung der Menschenrechte einzusetzen, dem extremen Nationalismus entgegenzutreten und die AWO-Grundwerte der Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit im Alltag zur Geltung zu bringen. Mit dem Leipziger Appell reagiert die Arbeiterwohlfahrt darauf, dass Einrichtungen und Gliederungen immer wieder mit Rassismus und anderen Formen von Menschenfeindlichkeit konfrontiert sind.

Dazu erklärte der Präsident der AWO, Wilhelm Schmidt: „Unsere Fachkräfte vor Ort spüren die in Teilen der Bevölkerung verbreitete Skepsis gegenüber der Gleichheit aller Menschen.“ Der Appell stellt fest, dass Rechtspopulismus und Nationalismus den Werten der AWO entgegenstehen und dass die Arbeit an einem solidarischen Gemeinwesen nur gelingt, wenn mit Entschlossenheit und Nachdruck alle Bewegungen zurückgedrängt werden, die Minderheiten ausgrenzen, alles vorgeblich Fremde herabsetzen und Lehren aus der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ablehnen.

In diesem Sinne sensibilisiert die Arbeiterwohlfahrt Mitarbeitende und Mitglieder, Menschen in den Einrichtungen und Diensten der AWO und die Öffentlichkeit immer wieder mit Hilfe von Fortbildungen, Veranstaltungen und Publikationen. Ziel ist es, alle Formen der Ausgrenzung zu identifizieren und alltagstaugliche Strategien zu entwickeln, um die Teilhabe aller am Gemeinwesen zu gewährleisten.

Der Leipziger Appell ist auf der Seite www.awo.org zu lesen.

Artikel teilen:

Zum Weiterlesen:

1 Kommentar

  1. Hey,
    also mal weg von rechts, das ist tatsächlich graue Theorie das existiert nur im Kopf oder auf dem Papier bei der AWO Neckar-Odenwald!
    Die AWO sortiert und diskriminiert auch die Menschen, woher ich das weiß ich war schon in einer Wohngemeinschaft der AWO, die Leute werden schon unterschiedlich behandelt, die haben ein ganz tiefes verwurzeltes „Klassen“ denken. Gerade z. B. Psychisch kranke die ja mit 25-30 Jahre krank werden, gibt’s natürlich unterschiede der eine hat schon studiert der andere war Arbeiter ein dritte vielleicht sogar arbeitslos. Wenn man dann studiert hat man sehr sehr große Vorteile! Wohingegen der Harz 4 Empfänger natürlich für die angestellten der letzte Dreck ist. Das ist ja kein großes ding
    wenn die Leute sich nicht gerade in der WG aufhängen oder aus dem Fenster springen und mausetot sind. Wie Geschehen! Also ein vernünftiger Mensch denkt schon das für die AWO oder Diakonisches
    Werk (Ebenso) das Gleichheitsprinzip gelten sollte, ich habe das mal gedacht Solche „Hilfsorganisationen“ da müssen doch die Leute gleich behandelt werden wenn das schon in der Gesellschaft nicht der fall ist. Das ist ein unerträglicher Irrtum. Mir ist das ein großes Anliegen
    das zu vermitteln das zu erklären. Das ist natürlich so eine Sache, in solchen Artikel, mir persönlich ist es wichtig das es oftmals nicht so ist wie es scheint, besonders betroffene mögen sich das gründlich überlegen ob sie sich abhängig machen von Organisationen wenn es ihnen unter umständen nach kurzer Zeit in der Organisation schlechter geht wie alleine. Weil das durchaus sein kann das man sich vorkommt wie ein depp wenn man wenn man auf Realitäten -Bevorzugung Benachteiligung- trifft.
    Gruß Peter Ertl

Kommentar verfassen