Am Puls der Zeit

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Armbanduhren als modische Accessoires

Uhren gehören zu den nützlichsten Alltagsbegleitern und blicken auf eine lange Geschichte zurück. Die Armbanduhr ist für viele vom Handgelenk nicht wegzudenken – dabei gibt es sie noch gar nicht so lange. Mittlerweile sind Armbanduhren ähnlich wie Brillen zu modischen Accessoires geworden und folgen in ihrem Design aktuellen Trends.

Die Armbanduhr als Accessoire fürs Handgelenk gibt es erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Damals war sie allerdings eher für Frauen gedacht, deren Garderobe nicht die praktischen Taschen der Männerbekleidung besaß. Auch weil die damaligen Versionen der Armbanduhr oft als künstlerische Schmuckstücke konzipiert wurden, griffen Männer zunächst weiterhin zur altbekannten Taschenuhr.

Nach dem Ersten Weltkrieg schließlich gewann die Armbanduhr aufgrund einer vereinfachten Handhabung immer mehr an Beliebtheit. Erst in den 1950er-Jahren wurden schließlich Armbanduhren mit Batteriebetrieb erfunden. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts ist die Armbanduhr auch am Handgelenk von Männern ein ständiger Begleiter.

Uhren werden hauptsächlich nach der Art der Zeitanzeige in Analog- und Digitaluhren unterschieden. Analoge Zeitmesser haben Zeiger, um Stunde, Minute und Sekunde anzuzeigen. Digitaluhren stellen die Zeit mittels der Zahlen von 0 bis 24 auf einem Display dar. Manchmal wird auch auf eine Anzeige von 0 bis 12 zurückgegriffen.

Das Ziffernblatt analoger Uhren ist mit Indizes, römischen oder arabischen Zahlen ausgestattet. Eine besondere Form des Zeitmessers ist der Chronometer. Er läuft noch präziser als herkömmliche Uhren und erhält nach Prüfung seiner Funktionsfähigkeit durch eine offizielle Gangkontrollstelle ein Zertifikat. Eine weitere Besonderheit des Chronometers ist das mechanische Uhrwerk. Es muss regelmäßig aufgezogen werden, damit die Uhr funktioniert. Analog-Uhren mit automatischem Aufzug erledigen dies von selbst. Sowohl analoge als auch digitale Armbanduhren sind mit Batteriebetrieb erhältlich, bei dem das Aufziehen entfällt.

Die Preise für Armbanduhren reichen von wenigen bis zu mehreren zehntausend Euro. Ausschlaggebend sind die Marke, das verwendete Material und der Uhrentyp. Als Modeaccessoire erfüllen die tragbaren Zeitmesser längst nicht nur einen praktischen Nutzen, sondern sie sind zugleich Statussymbol und Luxusware. Der Preis einer Armbanduhr verrät aber auch etwas über ihre Qualität und Langlebigkeit.

Neben Armbanduhren bekannter Hersteller erfreuen sich auch Sportuhren im Alltag immer größerer Beliebtheit. Je nach Einsatzbereich verfügen diese Zeitmesser über diverse Zusatzfunktionen wie Chronograph, Tachymeter oder Kompass. Sportuhren sind zudem häufig wasserdicht.

Im Bereich der Luxusuhren dominieren die kleineren Manufakturen den Markt. Die bekanntesten Hersteller stammen hauptsächlich aus Europa und sie fertigen ihre Stücke meist in Handarbeit. Wie man hier sieht, sind Armbanduhren von Marken wie Bulgari oftmals ebenso Kunstwerk wie Zeitmesser, sie zeichnen sich aber durch eine ebenso hohe Präzision aus.

Grundsätzlich gilt: Die Armbanduhr sollte zum Outfit passen. Umgekehrt muss man seine Garderobe jedoch nicht an dem Accessoire ausrichten. Entscheidend ist der Anlass. Im Alltag oder bei der Arbeit ist eine schlichte Uhr mit Leder- oder Stoffarmband völlig ausreichend, zu einer Abendveranstaltung sollte die Uhr dagegen eleganter sein. Uhren für Männer sind meist größer und mit auffälligem Zifferblatt gestaltet. Modelle für Frauen sind eher schlicht und klein gehalten. Dadurch lassen sie sich gut mit anderem Schmuck kombinieren.


Bildrechte: Flickr IMG_0695 Trevor Mattea CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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