Auf der Suche nach legendären Streichen

(Foto: Simone Schölch)

„Großes“ Klassentreffen zum 50.

Mudau. (sis) Die bunte Truppe, die sich am Samstag in Donebach zum Brunch und anschließendem Programm versammelte, hatte einen gemeinsamen Hintergrund: Alle – bis auf die früheren Lehrerinnen  Braun und Engelhard, die ebenfalls zeitweise dabei waren – gehören dem Schuljahrgang 1968/1969 an und wurden 1974 entweder in Schlossau oder in Mudau eingeschult. Und viele haben neun Jahre später die Schule nach dem gemeinsamen Hauptschulabschluss wieder verlassen.

Kleinere Gruppen treffen sich ohnehin regelmäßig zu einer Art Klassentreffen, jetzt – anlässlich des 50. Geburtstag, den sie alle mittlerweile gefeiert haben – stand nach fünf Jahren wieder ein „großes“ Treffen an.

„Reise in die Vergangenheit“ stand auf der Einladung, die das Organisatorenteam Monika Noe, Helga Gornik, Wilfried Trunk, Monika Matz und Heike Bechtold vorab verschickt hatten. Diesbezüglicher „Reiseleiter“ war Hans Slama, profunder Kenner der Mudauer Geschichte, der nach dem ausgedehnten Frühstück bei einer Fahrt mit einem original Schulbus durch alle Ortsteile ganz viel Wissenswertes zu eben dieser Geschichte erzählte. Und das so interessant, dass die Aufmerksamkeit erstaunlich hoch war.

Am Nachmittag kamen die 50-er dann in Schloßau an, wo die frühere Lehrerin und später Rektorin  Sofie Klopsch durch die Schule führte, wohin die Mudauer Hauptschüler aus Platzmangel ein Jahr „ausgelagert“ worden waren. Die wurden dann auch prompt fündig auf der Suche nach diversen Relikten  wie zum Beispiel Bohrlöchern, die vor rund 40 Jahren bei legendären Streichen entstanden waren.

Die Erinnerung daran sorgte für beste Laune, die bis in die späte Nacht anhielt. Die verbrachte man wiederum im Donebacher Sportheim, wo auch zu Abend gegessen wurde.

Zur Unterhaltung trug auch Thomas Müller bei, selbst Angehöriger des Schuljahrgangs. Der hatte eine absolut sehenswerte Präsentation vorbereitet zur Geschichte der Donebacher Türme von der Genehmigung über den  Bau bis zur Sprengung einschließlich spektakulärer Clips diverser Turmkletterer.

Ehrensache, dass spätestens in fünf Jahren eine Wiederholung des Klassentreffens ansteht.

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