Obertorzentrum wird Kreisimpfzentrum

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(Symbolbild – A.Koch/Pixabay)
Mosbach. Gemäß der landesweiten Impfstrategie wird auch im Neckar-Odenwald-Kreis bis Mitte Januar ein Kreisimpfzentrum entstehen. Das Land hat heute bestätigt, dass dafür das Obertorzentrum in Mosbach ertüchtigt werden soll. Damit folgte das Land bei seiner Wahl dem Vorschlag des Kreises, der diesen Standort vergangene Woche nach Gesprächen mit dem Besitzer eingereicht hatte.

Betreiben wird das Kreisimpfzentrum voraussichtlich der Landkreis im Auftrag des Landes. Deshalb wurden die Räumlichkeiten in dieser Woche zusammen mit Vertretern der Stadt Mosbach, des DRK und der Kassenärztlichen Vereinigung besichtigt. Ebenso wurde im Landratsamt ein Stab gegründet, der die umfangreichen Arbeiten zur Etablierung des Zentrums koordiniert.

„Das Obertorzentrum ist sehr gut geeignet, da es die vom Land vorgeschriebenen Rahmenbedingung unter anderem zu Größe und Erreichbarkeit einhält. Durch die Nutzung einer Bestandsimmobilie vermeiden wir gleichzeitig die monatelange Belegung einer großen Halle, die ja andernfalls für die hoffentlich bald wieder möglichen Veranstaltungen und den Schulsport nicht zur Verfügung stehen würde“, betont Landrat Dr. Achim Brötel.

Gleichzeitig bittet der Landrat die Bürgerinnen und Bürger noch um etwas Zeit, bis alle Detailfragen zum Ablauf der Impfungen ab Januar 2021 beantwortet werden können. „Ein solches Impfzentrum in kurzer Zeit zu organisieren, ist schon eine Herausforderung, der wir uns aber im Interesse der Gesundheit der Menschen natürlich schon seit einiger Zeit gern stellen“, so Brötel.

Das Kreisimpfzentrum ist notwendig, da eine Impfung über das reguläre System, also die Regelversorgung in den Arztpraxen, zu Beginn der Verfügbarkeit der Impfstoffe noch nicht umsetzbar ist. Mittelfristig sollen die Impfungen dann in den Arztpraxen im Kreis stattfinden. An die Impfzentren werden eventuell aufsuchende mobile Impfteams angedockt, die Impfungen unter anderem in Pflegeheimen vornehmen können.

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