Weitere Spende für „Mobile Retter“

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Einen Scheck über 1.112 Euro überreichten Julia Wallburg (2.v.r.) und Georg Hirsch (2.v.l.) von der Firma Skillqube GmbH beim DRK in Mosbach. Eingesetzt werden soll die Spende, für die die DRK-Präsident Gerhard Lauth (m.) und Kreisgeschäftsführer Steffen Blaschek (l.) dankten, für die App „Mobile Retter“. Vermittelt hatte die Spende PD Dr. Harald Genzwürker (r.). (Foto: pm)

Spende hilft bei der Finanzierung moderner Technik

Mosbach. (pm) In Anlehnung an die Notrufnummer 112 hat die Firma Skillqube GmbH aus Wiesloch die Spendensumme von 1.112 Euro für das DRK Mosbach bereitgestellt. Verwendet wird die Summe für die Finanzierung des Betriebs der Smartphone-App „Mobile Retter“ im Neckar-Odenwald-Kreis.

Über die App werden qualifizierte Ehrenamtliche als „mobile Retter“ über die Rettungsleitstelle informiert, wenn sie sich mit ihrem Mobiltelefon in der Nähe eines Patienten mit vermutetem Kreislaufstillstand aufhalten. Da bei der Wiederbelebung jede Sekunde zählt, kann die App lebensrettend sein.

Wie hilfreich dies gerade im ländlichen Raum ist, wo die Wegstrecken oft weit sind, weiß PD Dr. Harald Genzwürker, Chefarzt an den Neckar-Odenwald-Kliniken und leitender Notarzt. „Durch die App können die ausgebildeten Ersthelfer alarmiert werden, die gerade am nächsten vor Ort sind“, erklärt er. Und die App ermöglicht es auch, einen Helfer zum Standort des nächsten Defibrillators zu leiten, der die Chancen einer erfolgreichen Herz-Lungen-Wiederbelebung erheblich erhöhen kann. Für die Finanzierung der modernen Technik, die bisher noch nicht unter die Pflichtleistungen der Sozialkassen fällt, ist das DRK auf Spenden angewiesen.

Nachdem der „OFIRTA“, eine Fortbildung für Einsatzkräfte, dieses Jahr von der Pandemie bedingt online stattfinden musste und so erhebliche Kosten entfielen, sprach Genzwürker die Sponsoren an, ob sie die Gelder stattdessen für einen anderen Zweck spenden möchten. Bei der Firma Skillqube, die u.a. Simulationstrainings zur Qualifikation von Rettungskräften anbietet, stieß er damit sofort auf positive Resonanz. „Die Idee hinter Mobile Retter gefällt uns sehr gut. Wir sind als ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber auf Landesebene ausgezeichnet und unterstützen mehrere vergleichbare Projekte“, erklärte Geschäftsführerin Julia Wallburg.

Dass mit Georg Hirsch ein Mitarbeiter bei Skillqube tätig ist, der sich als Notfallsanitäter beim DRK engagiert, machte die Verbindung noch direkter. Und so konnte Hirsch am Dienstag den symbolischen Scheck überreichen, den Präsident Gerhard Lauth und Kreisgeschäftsführer Steffen Blaschek vor der Rettungswache an der Sulzbacher Straße mit Dank in Empfang nahmen.

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