“Radwandertourismus ist Hauptprofiteur“

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Marvin Stern (Projektingenieur, Fachdienst Flurneuordnung im Landratsamt), Markus Lang (Bauleiter der Baufirma Anton Bokmeier, Bad Mergentheim), Robert Weidmann (Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Buchen-Bödigheim (Wald)), Martin Heyder (Ortsvorsteher in Bödigheim), Hubert Kieser (Technischer Dezernent der Stadt Buchen) und Martin Sens (Projektleiter, Fachdienst Flurneuordnung im Landratsamt) und im Hintergrund der neu gebaute Skulpturenradweg. (Foto: Lukas Schmidt)

Flurneuordnung Buchen – Bödigheim – Bauprogramm mit einem Kostenvolumen von rund 1,2 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen**

Bödigheim. (pm) In der Flurneuordnung Buchen-Bödigheim fand dieser Tage die Abnahme von Baumaßnahmen durch die Teilnehmergemeinschaft (TG) statt. Für den Ländlichen Raum wurde dabei Vieles erreicht. Konkret wurden 6,7 Kilometer Wege modernisiert, davon 5,8 Kilometer mit Asphalt und 0,9 Kilometer mit Schotter. Zudem wurde dabei auch eine Gewässeraufweitung hergestellt. Die Bauarbeiten führte die Baufirma Anton Bokmeier aus Bad Mergentheim aus.

„Der Radwandertourismus ist neben der Land- und Fortwirtschaft eindeutig der Hauptprofiteur“, stellt Ortsvorsteher Martin Heyder erfreut fest. Beim westlichen Skulpturenradweg wurden 1,7 Kilometer und beim östlichen Skulpturenradweg 1,3 Kilometer sowie beim Fränkischen-Rad-Achter 2,3 Kilometer modernisiert. Ebenso konnte eine wichtige Ersatzerschließung als Hauptwirtschaftsweg mit 0,9 Kilometer Ausbaulänge für die Land- und Forstwirtschaft hergestellt werden, welche es künftig ermöglicht, den Bahnübergang „Glasenberg“ zu schließen, um die Taktraten des ÖPNV der Westfrankenbahn zu steigern.

Die Arbeiten umfassten ein Kostenvolumen von rund 1,2 Millionen Euro. Die Stadt Buchen beteiligt sich dabei mit rund 365.000 Euro und die Westfrankenbahn ebenfalls mit rund 70.000 Euro. Der Großteil der Kosten wird jedoch durch Zuschüsse von rund 765.000 Euro in der Flurneuordnung von Land und Bund getragen. Projektleiter Martin Sens vom Landratsamt stellt zufrieden fest, dass die Kosten insgesamt weitgehend im Rahmen gehalten werden konnten.

Der Wegausbau enthält zugleich 2,1 Kilometer Gemeindeverbindungsstraße, welche sowohl verbreitert, als auch von der Tragfähigkeit auf die heutigen Bedürfnisse verbessert wurde. „Der städtische Kostenbeitrag und die Zuschüsse sind hier gut investiert und dienen allen Bürgerinnen und Bürgern“, so Hubert Kieser von der Stadt Buchen.

„Der Einsatz hat sich gelohnt!“, erklärt Robert Weidmann, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft, und bedankt sich bei allen am Projekt Beteiligten, vor allem aber bei Bauleiter Markus Lang von der Baufirma Bokmeier und Bauleiter Lukas Schmidt vom Verband der Teilnehmergemeinschaften (VTG), für ihr Engagement auf der Baustelle.

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