„Lügen und Verschwörungstheorien von Rechts“

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Wahlkampfauftakt der SPD Neckar-Odenwald

Neckar-Odenwald-Kreis. (do) „Am Mittwoch wurde uns in den USA erneut vor Augen geführt, dass Demokratie und Rechtsstaat, selbst in Jahrhunderte alten Republiken, keine Selbstverständlichkeit sind. Sie sind jeden Tag gefährdet und müssen von uns daher ständig verteidigt werden. Nur, wenn die gesamte Gesellschaft geschlossen für die hart erkämpften Werte unserer Demokratie eintritt, können Einigkeit, Recht und Freiheit unter der zunehmenden Intoleranz und mangelnden Wertschätzung bestehen“, mahnte die SPD-Landtagskandidatin und Kreisvorsitzende Dr. Dorothee Schlegel.

„Was in Washington D.C. passiert ist, macht mich wirklich fassungslos.“
Leon Köpfle, Landtags-Zweitkandidat und stellvertretender Kreisvorsitzender fügte dem hinzu: „Die Feinde der freiheitlichen Demokratie finden wir nicht nur im gewaltsamen Mob, sondern sie sitzen in unseren Parlamenten und Institutionen“. In den USA haben zahlreiche Abgeordnete versucht, eine rechtmäßige Wahl aufzuheben, weil ihnen das Ergebnis nicht passt. Mit unhaltbaren und in allen Instanzen widerlegten Vorwürfen haben sie ihre Klientel zur Aufruhr angestachelt.

„Wir dürfen nicht länger zulassen, dass auch bei uns Lügen und Verschwörungstheorien von der rechten Seite des Parlaments zum politischen Alltag gehören. Und wir haben erlebt, dass Vorgänge wie in den USA bei uns auch möglich sind.“ Vor diesem Hintergrund bekräftigte die SPD Neckar-Odenwald auf ihrem Wahlkampftreffen das Thema Demokratie und Rechtsstaatlichkeit weiter zu thematisieren.

„Wir müssen immer im Gespräch mit unseren Mitmenschen und demokratischen Konkurrenten bleiben und einander zuhören“, betonte Dorothee Schlegel zum Start in die heiße Wahlkampfphase. „Ansonsten laufen wir Gefahr, dass sich der politische Diskurs weiter polarisiert.“

Nach der Diskussion dieser internationalen Ereignisse widmete sich das Team den Planungen des anstehenden außergewöhnlichen Wahlkampfes. Die angekündigten Termine mit namhaften Stadt-, Landes- und Bundespolitikern der SPD wurden weiter vorbereitet und konkretisiert und in den Zeitungen und auf der Homepage veröffentlicht. „Vor-Ort Veranstaltungen zur politischen Diskussion mit zahlreichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wird es coronabedingt freilich nicht geben können“, so Kreisvorsitzender Michael Deuser.

„Es ist eine Herausforderung, die Leute in gekanntem Ausmaß zu erreichen. Unser Team setzt daher noch mehr als bisher auf Social-Media und ist täglich auf Facebook und Instagram aktiv und freut sich über alle, die wir so erreichen können.“

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1 Kommentar

  1. Hier möchte ich werben für eine Wahlpflicht bei Landtagswahlen und Bundestagswahlen um den
    Wählerwillen abzubilden warum sollte das bei uns nicht gehen wie in anderen europäischen Ländern.
    Es ist nicht optimal und hilft sehr den Rechten und Konservativen kräften, darum ist es mir unverständlich das die SPD in der Sache keinen Druck macht.
    Allgemein gibt es wohl einen kurzfristigen und einen langfristigen Wählerwillen,
    „es ist der Zeit geschuldet“
    und der Bevölkerungs Zusammensetzung. Es ist doch ummöglich in unserer Fortschrittlichen Gesellschaft das jemand der am lautesten Schreit oder am meisten Geld hat wichtige Ereignisse beeinflussen kann.
    Die Argumentation das dass immer schon so war zieht heute nicht mehr.
    Wenn es immer schon so war muss es ja nicht immer so bleiben!

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