Energiesparen für mehr Nachhaltigkeit im Haushalt

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Klimaschutz ist eines der großen Themen unserer Zeit – möglicherweise sogar das größte. Ein grundlegendes ökologisches Verständnis entsteht momentan in der Mitte der Gesellschaft. Damit einhergehend steigt das Bewusstsein dafür, dass jeder einzelne durch nachhaltige Entscheidungen im Alltag dazu beitragen kann, die weltweiten CO2-Emissionen zu reduzieren.

Dazu gehört es auch, seinen Stromverbrauch im Blick zu behalten und unnötige Energiefresser zu eliminieren. Das hat außerdem den Vorteil, dass es nicht zu unschönen finanziellen Überraschungen bei der Jahresabrechnung kommt. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, weniger Strom zu verbrauchen und nachhaltiger zu leben.

Passen Sie elektrische Geräte an Ihren Eigenbedarf an

Vermutlich würden Sie als Single-Haushalt nicht auf die Idee kommen, im Supermarkt zehn Kilo Äpfel zu kaufen. Ebenso wenig ergibt es Sinn, einen Kühlschrank zu besitzen, der so groß ist, dass Sie nur einen Bruchteil des Platzes ausnutzen. In einem kleinen Haushalt reicht außerdem eine Waschmaschine mit einem Fassungsvermögen von fünf bis sechs Litern meist aus. Achten Sie darauf, Wasch- und Spülmaschine immer vollständig zu befüllen, bevor Sie sie anschalten – so sparen Sie zusätzlich Wasser. Passen Sie außerdem die Temperatur des Waschganges an den Grad der Verschmutzung an: Kleidungsstücke, die nur etwas aufgefrischt werden müssen, müssen Sie nicht bei der höchsten Temperatur waschen – 30 Grad reichen meist vollkommen aus. Viele Waschmaschinen haben zudem Spar- oder Ökoprogramme. Auf ähnliche Weise lässt sich der Energieverbrauch der Spülmaschine regulieren: Insbesondere bei wenig verschmutztem Geschirr ist oft das Kurzprogramm eine gute Alternative.

Richtig heizen und lüften

Auch wenn im Winter niemand frieren möchte: Jedes Grad Temperatur weniger spart etwa sechs Prozent an Energie ein. Unter Umständen lohnt es sich also, etwas weniger zu heizen und dafür einen zusätzlichen Pullover anzuziehen. Damit sich die warme Luft gut im Raum verteilt, sollten die Heizkörper außerdem nicht durch Möbel verstellt sein, hinter denen sich die Wärme staut. Schließen Sie die Türen von den Zimmern, die beheizt werden – so vermeiden Sie, dass die Wärme allzu schnell herauszieht. Auch die Fenster sollten nicht unnötig lange offenstehen. Damit die Räume nicht auskühlen, ist mehrmals täglich Stoßlüften besser, als die Fenster stundenlang offen zu lassen. Wenn Sie einen Durchzug schaffen, reichen zehn Minuten aus, um die gesamte Luft im Zimmer durch Frischluft von außen auszutauschen.

Verzichten Sie auf die Stand-by-Funktion

Der Stand-by-Modus ist wohl die Nummer Eins der unerkannten Energieräuber. Trennen Sie elektrische Geräte daher grundsätzlich vom Stromnetz, wenn sie nicht in Gebrauch sind. An der Steckdose hängende Ladekabel verbrauchen selbst dann Energie, wenn gerade kein Gerät aufgeladen wird. Sofern alle Haushaltsgeräte richtig ausgeschaltet sind, können auf diese Weise bis zu 80 Euro pro Jahr gespart werden. Wenn Sie dazu neigen, zu vergessen, die Geräte vom Strom zu nehmen, sind Verteilerstecker mit eingebautem Schalter möglicherweise eine gute Alternative für Sie. Auf diese Weise können Sie mehrere Geräte gleichzeitig ein- und ausschalten.

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