Glasfaser für Gemeinde Schefflenz

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Auf dem Bild zu sehen sind hinten stehend von links: Thomas Richter, Hauptamt Schefflenz und Volker Egenberger von IT Solutions GmbH (Vertriebspartner). Sitzend Bürgermeister Rainer Houck (li.) und BBV-Regionalleiter Robert Link.(Foto: pm)

Jeweils 300 Mbit/s im Up- und Download für Rathaus und 16 weitere gemeindeeigenen Liegenschaften

Schefflenz. (pm) Die Gemeinde Schefflenz setzt bei der Digitalisierung auf die Glasfaser und gelangt künftig mit Vollgas auf die Datenautobahn. Hierzu hat Bürgermeister Rainer Houck jetzt mit der BBV Neckar-Odenwald Verträge für den Internetanschluss des Rathauses und weiterer 16 gemeindeeigener Gebäude geschlossen. Darunter befinden sich Kindertagesstätte Gernegroß, die Grundschule Oberschefflenz, die Kindertagesstätte Sonnenschein, die Roedderhalle, das Freibad Unterschefflenz, Teile der Feuerwehr sowie Einrichtungen des Hochwasserschutzes.

Weitere fünf Liegenschaften sollen über das Glasfasernetz Telefonieanschlüsse erhalten. Die künftig an das Internet angeschlossenen Gebäude werden direkt von den verbesserten toni-Internetdiensten profitieren und erhalten jeweils einen 300 Mbit/s schnellen Zugang mit garantierten Geschwindigkeiten im Up- und Download. Bei der Vermarktung der Glasfaser an Haushalte und Gewerbetriebe besteht in Schefflenz aktuell noch Luft nach oben. Bisher gingen 254 Verträge (Vorgabe 372) bei der BBV ein.

„Wir wollen als Gemeinde ein deutliches Zeichen für die Glasfaser aussenden, denn Vectoring und Super-Vectoring stoßen bald an ihre Leistungsgrenzen und sind keine Zukunftslösung. Wie wichtig leistungsstarkes Internet ist, erleben wir alle jeden Tag. Selbst die Telekom geht in Studien davon aus, dass der Durchschnittsbedarf je Haushalt schon in ganz wenigen Jahren bei über 200 Mbit/s liegt.

Nach der BBV wird es jedoch keinen anderen Investor geben, der hier bei uns ausbaut. Da wir Glasfaser haben, gibt es auch keine staatliche Förderung. Mit den neuen 300 Mbit/s Diensten für 40 Euro und der einmonatigen Vertragslaufzeit, statt der sonst üblichen zwei Jahre, geht niemand mehr ein hohes Risiko ein. Ich appelliere daher an alle, angesichts der neuen Bedingungen über einen Glasfaseranschluss nachzudenken.

Nach der Vermarktungsphase wird die BBV einen Glasfaseranschluss übrigens nur noch zu den tatsächlichen Kosten ab 2.000 Euro anbieten. Diese enorm wichtige Zukunftsentscheidung muss jeder für sich selber treffen. Als Gemeinde haben wir dies bereits getan“, betonte Bürgermeister Rainer Houck bei der Vertragsunterzeichnung.

„Die beiden Kindertagesstätten erhalten von uns jeweils einen zweiten kostenlosen Internetanschluss, da wir die Jugend fördern wollen. Einzige Bedingung ist, dass beide Institutionen selbst die Verantwortung für dieses Zusatznetz übernehmen“, versprach BBV-Regionalleiter Robert Link.

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