70 Prozent des Umsatzes ausgefallen

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Unser Bild zeigt Anja Lotz (Bundestagskandidatin), Bürgermeister René Friedrich, Dorothee Schlegel, Marika Haupt (stv. SPD-Vorsitzende Binau), Horst Römer (Gesellschafter Frank & Schuster), Jürgen Bieller (Kassierer SPD Binau), Gerd Teßmer. (Foto: Kenneth Weidlich)
Binau.  (pm) Auf Einladung der SPD Binau traf sich die Landtagskandidatin Dr. Dorothee Schlegel zu einem Gespräch mit dem Gesellschafter Horst Römer inmitten der Geschäftsräume von Frank & Schuster, in einem fein nach Gewürzen und Tee duftenden Ambientes.

„Was macht eine Firma, wenn seit fast einem Jahr keine Messen und Märkte mehr stattfinden können?“, begann Römer seinen Bericht. 70 Prozent des Umsatzes seien weggefallen, insbesondere die Weihnachtsmärkte. Mit den Läden und dem Online-Versand halte man sich nicht nur über Wasser, sondern auch den Kontakt zu den langjährigen Kunden, die auf gute Qualität setzen.

Die Firma arbeite an Konzepten, um auch über die nächsten Monate zu kommen, trage man doch Verantwortung für die festangestellten Mitarbeiter und viele saisonbedingte Aushilfen. Dringend nötig seien die zugesagten Wirtschaftshilfen des Bundes. „Was fehlt, sind die Perspektiven und ein Konzept, wann und wie eine Wiedereröffnung möglich werden könnte“, so Römer.

Schlegel nahm die Hinweise sehr ernst, gehe es doch auch um viele Arbeits- und auch Ausbildungsplätze, auch in der Region. Angesprochen wurden auch die Ausnahmeregelungen, die den Lebensmittelketten zugebilligt werden. „Dabei habe,“ so Römer, „der Einzelhandel sehr gute Vorsorge getroffen, um die notwendigen Maßnahmen umsetzen zu können“.

Erinnert wurde an die vielen Vorschläge und Ideen, wie es kleineren Geschäften in den letzten Monaten gelungen ist, trotz Einschränkungen öffnen zu können. „Einheitliche Regelungen zu treffen, ist keine leichte Aufgabe“, so Schlegel. Was dringend notwendig sei, ist, die Einzelhändler in die Überlegungen stärker einzubeziehen und so das Überleben der Läden zu sichern. Denn davon hängt die Zukunft unserer Wirtschaft und der zahlreichen Arbeitsplätze ab, waren sich die Anwesenden einig.

Da auch die Bundestagskandidatin Anja Lotz einen Kurzbesuch in Binau machte, blieb die Berliner Politik nicht außen vor. „Selbst wenn wir wollten, ist es momentan keine leichte Aufgabe, konkrete Zeitpläne für eine Wiedereröffnung vorzustellen“, sagte Lotz, die beruflich auch von den derzeitigen Maßnahmen betroffen ist.

Das soziale Engagement von Herrn Römer, immer wieder auch junge Menschen auszubilden oder einzustellen, die es schwer haben, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, würdigte Schlegel, die der besseren beruflichen Aus- und Weiterbildung einen sehr hohen Stellenwert beimisst. Sie bedankte sich bei Herrn Römer und den sie begleitenden Mitgliedern des Ortsvereins, unter ihnen auch Gerd Teßmer, für den Besuch und das offene Gespräch, das sie im Lauf des Jahres gerne fortsetzen werde.

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1 Kommentar

  1. Sei rot die Kutte, rot der Schal,
    rote Partei das war einmal.
    Denn sieht man auf die SPD,
    dann tut das alles nur noch weh.
    Und was heißt das für die Wahlen?
    Ich erspar` mir diese Qualen.
    Alle geilen nur auf Zahlen,
    aber keine Wahl mehr bei den Wahlen!

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